Im Krankenstand gekündigt: AK intervenierte und gewann
Über ein halbes Jahr arbeitete ein Mann aus Hainburg an der Donau für eine Metallbaufirma in der Montage – dann wurde er krank. Kurz darauf kündigte ihn das Unternehmen. Der 32-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt nach wie vor im Krankenstand.
Noch im selben Monat klingelte sodann das Telefon bei ihm, auf der anderen Seite der nun ehemalige Arbeitgeber des Hainburgers mit einer weiteren folgenschweren Botschaft: Er werde für März kein Gehalt bekommen.
Daraufhin beschloss der Mann sich an die AK-Bezirksstelle Hainburg zu wenden. Das sei die richtige Entscheidung gewesen, so Christian Bartel, Leiter der AK-Bezirksstelle Hainburg: „Wir haben sofort eine Intervention beim Dienstgeber eingeleitet, die die Firma auch akzeptierte“.
Mit der Hilfe der AK-Bezirksstelle Hainburg erhielt der 32-Jährige insgesamt also mehr als 5.000 Euro: Den Lohn für März und das anteilige Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
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