Elektriker fehlten Urlaubstage und Monatslohn: AK schritt ein
Kurz nach Weihnachten 2024 erfuhr ein Elektriker aus dem Bezirk Neunkirchen, dass er sich im neuen Jahr einen anderen Job suchen müsse. Trotz dieser unerfreulichen Nachricht arbeitete der Mann noch bis Ende Februar bei seinem damaligen Arbeitgeber, doch im Jänner erhielt er keinen Lohn mehr. Infolgedessen wandte er sich an die AK-Bezirksstelle Neunkirchen, die noch weitere Versäumnisse der Firma offenlegte.
So war viel Resturlaub verfallen, ohne dass die Firma ihn darauf hingewiesen hätte. „Der Elektriker ging davon aus, dass er den gesamten offenen Urlaub noch einfordern kann“, so Marianne Landa von der Bezirksstelle Neunkirchen, „Das ist aber ein weit verbreiteter Irrtum, denn leider verfällt offener Urlaub nach zwei Jahren.“
Dem nicht genug, fehlten dem Arbeitnehmer aus Neunkirchen auch noch die anteiligen Zahlungen des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes. Die AK-Bezirksstelle Neunkirchen forderte die offenen Zahlungen ein und der Elektriker erhielt 7.600 Euro nachbezahlt.
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