Winterurlaub: Sind Sie versichert?

Für österreichweit rund 60.000 WintersportlerInnen pro Saison endet das weiße Vergnügen mit einem Unfall. Sorgen Sie rechtzeitig vor, ein Rettungsflug kann teuer werden. Im Durchschnitt kostet ein Hubschraubereinsatz 4.000 Euro. Der Einsatz wird flugminutengenau mit knapp 95 Euro verrechnet. 

Allein die ÖAMTC Flugrettung verzeichnete in der vorjährigen Wintersaison mehr als 1.500 alpine Einsätze. Erfordert die Bergung auch noch einen erhöhten personellen und zeitlichen Aufwand, bewegen sich die Kosten schnell im zweistelligen Tausender-Bereich. Der zuständige Sozialversicherungsträger übernimmt keine Bergungskosten und Kosten der Beförderung bis ins Tal bei Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik am Berg.

Die Arbeiterkammer Niederösterreich rät daher SkifahrerInnen, SnowboarderInnen und Co., sich vor dem Pistenabenteuer entsprechend zu versichern beziehungsweise sicher zu stellen, dass Bergekosten für Sport- und Touristikunfälle in Ihrer bestehenden Versicherung inkludiert sind. Manche Skiorte bieten mit dem Kauf eines Skipasses bereits eine Bergekostenversicherung an.  

TIPP: Versicherungs-Check vor dem Urlaub

Oftmals beinhaltet eine Mitgliedschaft in einem Sport- oder Naturfreundeverein oder der Schutzbrief eines Automobilclubs eine Bergungskostenversicherung. Auch bei Kreditkarten oder Versicherung könnte diese im Angebot enthalten sein.


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