Riskante Fin­anz­ge­schäfte

Im Internet werden immer häufiger riskante Finanzprodukte wie binäre Optionen, Differenzkontrakte (CFDs) oder Forex Trading beworben. Diese Angebote versprechen oft hohe Gewinne – das Risiko wird jedoch häufig unterschätzt.

Keine Geldanlage, sondern Spekulation

Diese Geschäfte eignen sich nicht für den langfristigen Vermögensaufbau. Sie sind hochspekulativ und eher mit Wetten als mit einer klassischen Veranlagung vergleichbar. Es drohen hohe Verluste bis hin zum Totalverlust. Bei manchen Produkten kann sogar eine Nachschusspflicht entstehen.

Besonders riskante Produkte

  • Binäre Optionen: Sie setzen darauf, dass ein Kurs zu einem bestimmten Zeitpunkt steigt oder fällt. Das Ergebnis lautet meist: alles gewinnen oder alles verlieren.
  • Differenzkontrakte (CFDs): Sie spekulieren auf die Kursentwicklung von Aktien, Rohstoffen oder Indizes, ohne diese tatsächlich zu kaufen. Je nach Produkt kann eine Nachschusspflicht entstehen.
  • Forex Trading: Dabei handelt es sich um eine Form des CFD-Handels. Spekuliert wird auf die Entwicklung von Währungskursen, etwa Euro gegenüber US-Dollar.

Vorsicht bei Anbietern im Ausland

Viele Anbieter haben ihren Sitz außerhalb Österreichs oder der EU. Dadurch ist die Kontrolle oft eingeschränkt, Betrug wird begünstigt und die Durchsetzung von Ansprüchen kann deutlich schwieriger sein.

Tipp

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Fin­anz­markt­auf­sicht.

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