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Nachhilfe-Tipps

Viele niederösterreichische Schüler und Schülerinnen nehmen Nachhilfe, um sich für Prüfungen vorzubereiten. Das kostet eine Menge Freizeit und ein Stange Geld.

„Die private Nachhilfe boomt“, weiß AK Niederösterreich-Bildungsexperte Stefan Schober, „Nachhilfe gehört für viele bereits zur Schulkarriere dazu. Viele brauchen während des gesamten Schuljahres außerschulische Unterstützung. Durch Nachprüfungen im Herbst bzw. für Sprachferien oder Lerncamps greifen viele Eltern im Sommer noch zusätzlich tief in die Tasche.“

Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat Tipps zusammengestellt, damit es mit der Nachhilfe auch klappt.

Tipps der AK Niederösterreich:

  • Fragen Sie Freunde, Bekannte oder andere Schülereltern nach guten Erfahrungen mit NachhilfelehrerInnen.
  • Vorsicht bei Schwarzarbeit. Vergewissern Sie sich, dass der/die Nachhilfelehrer/in rechtmäßig arbeitet!
  • Erkundigen Sie sich auf jeden Fall nach den Qualifikationen der NachhilfelehrerInnen. Nachhilfe wird von SchülerInnen, Studierenden, PensionistInnen, LehrerInnen, ProfessorInnen und vielen mehr angeboten.
  • Fragen Sie bei Nachhilfeinstituten nach, ob es eine Bindungsfrist gibt. Einige Nachhilfeinstitute bieten nur dann günstige Preise an, wenn Sie sich ein oder mehrere Monate binden. Überlegen Sie sich in dem Fall genau, ob Ihr Kind wirklich so lange Nachhilfeunterricht benötigt.
  • Manche Nachhilfeinstitute haben eine ISO- oder TÜV-Zertifizierung (Qualitätssiegel) und bieten eigenes Lernmaterial (eigene Unterlagen) an.
  • Verhandeln Sie mit dem Nachhilfeinstitut oder dem/der LehrerIn über den Preis (einige machen individuelle Preisvereinbarungen je nach sozialer Situation) und Leistungen (z. B. Schulform-beratung für das Kind, lerntypgerechtes Lernen, Erziehung zum selbständigen Lernen).
  • Kurse mit einer größeren Anzahl an Unterrichtseinheiten sind meist günstiger. Dennoch lohnt sich der Preisvergleich, da es auch gute Angebote mit wenigen Unterrichtseinheiten gibt.
  • Manche Nachhilfeinstitute bieten beim Gruppenunterricht Preisstaffelungen nach der Anzahl der SchülerInnen in der Gruppe an, z. B. bei 5 SchülerInnen in der Gruppe muss pro SchülerIn weniger bezahlt werden als bei 4 SchülerInnen.
  • Achten Sie beim Preisvergleich auf die Dauer der Unterrichtseinheiten. Die Unterrichtseinheiten können zwischen 45 und 100 Minuten betragen! Fragen Sie bei Gruppenunterricht nach der Zusammensetzung der Gruppe. Bei 3 bis 4 SchülerInnen wurden von Instituten zum Teil genauso gute Lernerfolge beobachtet, wie beim Einzeltraining. Wenn aber zu viele SchülerInnen in der Gruppe sind oder der Leistungsstand bzw. die Lerninhalte zu unterschiedlich sind, ist der Lernerfolg meist schlechter.
  • Vereinbaren Sie in jedem Fall einzelne Probestunden bevor der/die SchülerIn längerfristige Kurse beginnt. Nur wenn sich der/die Lernende im Lernumfeld wohl fühlt, sind positive Resultate zu erwarten. Manche Institute bieten auch eine Gratisprobestunde an. Auch PrivatlehrerInnen bieten manchmal kostenfreie Schnupperstunden.
  • Wenn der Unterricht beim Schüler bzw. bei der Schülerin stattfindet, verrechnen manche Institute eine Fahrtpauschale, andere rechnen einen höheren Stundenbeitrag bei der Nachhilfe.
  • Manche Institute bieten einen geringeren Preis an, wenn der Unterricht bar bezahlt wird.

Schularbeiten, Tests, Diktate

LehrerInnen müssen bei schriftlichen Überprüfungen bestimmte Regeln einhalten. Damit soll übermäßiger Druck auf die SchülerInnen vermindert werden.

Schlechte Noten

Ein Frühwarnsystem soll Eltern vor dem Fünfer im Zeugnis ihres Kindes warnen.

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