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Förderungen für Studierende

Studieren ist teuer. StudentInnen sind nicht selten in Geldnot. Stipendien, Beihilfen und steuerliche Erleichterungen können da Gold wert sein. Die BildungsexpertInnen der AK Niederösterreich zeigen, wie Studierende an mehr Geld für die Ausbildung kommen und welche Kriterien zu beachten sind.

Wer darf Förderungen beantragen?

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind ordentliche Studierende an Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und Hochschulen. Zur Studienberechtigungsprüfung zugelassene BewerberInnen können ebenfalls Förderungen erhalten, jedoch höchstens für die Länge von zwei Semestern.

Finanzielle Unterstützung durch den Staat gibt es sowohl für "VollzeitstudentInnen" als auch für Studierende, die sich berufsbegleitend fortbilden.

Familienbeihilfe

Bis zum 24. Lebensjahr besteht generell Anspruch auf Familienbeihilfe für StudentInnen. Das Bundesministerium für Familien und Jugend hat die Auszahlungsrichtlinien für Studierende hier zusammengefasst. Zu beachten sind vor allem die Regelungen für die Anhebung der Altersgrenze, den Wegfall der Familienbeihilfe und eigene Einkünfte arbeitender StudentInnen.

TIPP

Studierende, die nicht gesetzlich krankenversichert sind, können sich unter bestimmten Voraussetzungen selbst versichern. Für Ihre Situation entsprechende Informationen erhalten Sie mittels Online-Ratgeber der österreichischen Sozialversicherung.

Stipendium für SelbsterhalterInnen, Studienbeihilfe und sonstige Förderungen

  • Die Möglichkeit des SelbsterhalterInnenstipendiums bietet sich Studierenden, die sich seit wenigstens vier Jahren selbst erhalten haben (Zeiten des Präsenz- und Zivildiensts gelten auch als Zeiten des Selbsterhalts). Ein jährliches Bruttoeinkommen von mindestens 8.580 Euro abzüglich Sozialversicherung ist nachzuweisen. Die Beihilfe wird monatlich ausbezahlt, insgesamt werden maximal 8.580 Euro pro Jahr vergeben. Das Höchstalter bei Studienantritt beträgt grundsätzlich 30 Jahre, kann sich aber durch längeren Selbsterhalt sowie durch Kindererziehung oder Behinderung erhöhen.

  • Für die Studienbeihilfe müssen keine vier Jahre Selbsterhalt vorgewiesen werden, sondern hier ist das elterliche Einkommen für die Berechnung maßgeblich.
TIPP

Mit dem AK-Stipendienrechner können Studierende die voraussichtliche monatliche Unterstützung während ihrer Ausbildung ermitteln.

Förderungen für Studierende mit Erwerbstätigkeit

Studierende, die mehr als geringfügig arbeiten, können um Bildungskarenz beziehungsweise Bildungsteilzeit beim Arbeitgeber ansuchen. Das Weiterbildungsgeld oder Bildungsteilzeitgeld wird über das AMS bezogen. Detaillierte Informationen gibt's bei unseren BildungsexpertInnen. Wer über der Besteuerungsgrenze verdient kann jährliche Ausbildungskosten im Zuge der ArbeitnehmerInnenveranlagung als Werbungskosten geltend machen: Hier alle Infos zu Steuerfragen.


Familienbeihilfe für Studierende

Wie hoch die Familienbeihilfe für Studierende ist, wie lange man sie bekommen kann und wie viel dazuverdient werden darf.

Arbeiten und Studieren

Müssen Sie, wenn verlangt, mehr arbeiten als vereinbart? Bekommen Sie für Prüfungen frei? Diese Regeln gelten, wenn Sie neben dem Studium arbeiten.

Bildungskarenz

Für Weiterbildung von der Arbeit freistellen lassen.

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