Grünes Büro

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist Hauptverursacher des aktuellen Klimawandels. Auch in der Arbeit erzeugen wir entsprechende Mengen an CO2. Mit diesen einfachen Tipps können Sie Ihren CO2-Fußabruck während der Arbeitszeit reduzieren.

Alte E-Mails löschen

Wussten Sie, dass das Internet auf Grund des hohen Stromverbrauchs genauso viele Emissionen verursacht wie die weltweite Luftfahrt?  

Weltweit werden täglich 391 Milliarden Mails verschickt, davon landen unzählige in Ihrem Postfach. Eine klassische E-Mail erzeugt etwa 4g CO2. Bei einer E-Mail mit Anhang sind es sogar 50g. Durch drei E-Mails mit großem Anhang entsteht etwa so viel CO2 wie ein Diesel-PKW auf einem Kilometer Fahrt erzeugt.

Jede E-Mail, die Sie aufbewahren, benötigt Speicherplatz in großen Serverzentren, die  wiederum große Mengen Strom für den Betrieb benötigen. 

Löschen Sie alte E-Mails - so sparen Sie  CO2.    

Elektrische Geräte abschalten

Schalten Sie Ihren Computer und andere elektrische Geräte während der Mittagspause ab. Das Gerät verbraucht weniger Strom durch das erneute Hochfahren, wie für den durchgehenden Betrieb. 

Mit schaltbaren Steckerleisten lässt sich zu dem Ihr Stromverbrauch weiter verbessern. Einfach am Ende des Tages die Leiste ausschalten. Stromsparen erfreut dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihre Geldbörse. 

Werbungen blocken

Aufpoppende Werbung ist nicht nur nervig, sondern erhöht auch den Stromverbrauch. Denn um diese Werbung anzuzeigen benötigt Ihr Computer mehr Leistung. Schonen Sie die Umwelt und aktivieren Sie einfach einen Werbeblocker. Dieser verhindert aufpoppende Reklamefenster. 

Schwarzer Bildschirmschoner verwenden

Grelle Farben und animierte Hintergründe bei Bildschirmschonern verbrauchen deutlich mehr Energie als ein rein schwarzer Sperrbildschirm. Stellen Sie Ihren Bildschirmschoner einfach auf schwarz und sparen Sie damit weiter Strom. 

Daheim arbeiten

Während der Pandemie arbeiteten viele Beschäftigten in Österreich zumindest teilweise im Homeoffice. Dies hatte einen positiven Nebeneffekt, denn Homeoffice spart CO2. Einerseits wird der Straßenverkehr entlastet, auf der anderen Seite verbraucht das Arbeiten zuhause auch deutlich weniger Strom als jenes im Großraumbüro. 

Papiermüll reduzieren

Jährlich wächst trotz der steigenden Digitalisierung der weltweite Papierverbrauch. Allein im Jahr 2019 wurden weltweit rund 415 Tonnen Papier produziert. Ein großer Teil landet im Müll. Bei der Papierproduktion werden große Baumflächen abgeholzt, die CO2 in Sauerstoff umwandeln würden. 

  •  Versuchen Sie nur wirklich benötigte Dokumente sowie E-Mails auszudrucken. 
  • Verwenden Sie einseitig bedrucktes Papier als Notizzettel.
  • Drucken Sie wann immer möglich doppelseitig um den Papierverbrauch zu senken.
  •  Wer seine Dokumente in Schwarzweiß druckt, druckt deutlich umweltfreundlicher. 

Heizung niedriger drehen

Wussten Sie, dass bereits 1°C weniger auf Ihrem Thermostat den Energieverbrauch der Heizung deutlich senkt?

Einfach einen Pulli gegen einen Grad Raumtemperatur tauschen. 

Energiesparen in der Teeküche

  • Wasserkochern statt Elektroherdplatte: Auch so kann Storm gespart werden. 
  • Warme Speisen sollten nicht in den Kühlschrank gestellt werden. Sie benötigten eine höhere Kühlleistung und somit eine höheren Stromverbrauch.
  • Ein Geschirrspüler ist nicht nur praktisch, er ist auch besser für die Umwelt. Beachten Sie, dass er auch auch tatsächlich gut gefüllt ist. 

Sport

Fahren Sie doch mal mit dem Fahrrad statt dem Auto in die Arbeit oder nutzen Sie statt des Aufzugs die Treppe – auch dabei kann zusätzlich Energie gespart werden. 


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