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Meldung des Neugeborenen

1. Standesamt

Beim Standesamt, das für die Gemeinde zuständig ist, in der Ihr Kind geboren wurde, sind Geburtsurkunde und Geburtsbescheinigung zu lösen. Beide Dokumente sind erforderlich für die weiteren Amtswege.

Geburtsurkunde


Dafür brauchen Sie:

  • Heiratsurkunde (bei Verheirateten)
  • Geburtsurkunden der Eltern (bei unverheirateten Paaren)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis und Meldezettel der Mutter (bei Verheirateten von beiden Elternteilen)
  • bei Geschiedenen das Scheidungsurteil bzw. den Scheidungsvergleich
  • bei Verwitweten die Sterbeurkunde
  • und den vom Spital erhaltenen Schein über den/die Vornamen des Kindes.

Geburtsbescheinigung

Zugleich ist eine standesamtliche Geburtsbescheinigung zu lösen. Diese wird gemeinsam mit dem Entlassungsschein des Krankenhauses der zuständigen Krankenkasse übergeben.

2. Krankenkasse

  • Meldung des Kindes zur Sozialversicherung
  • Antrag auf Fortbezug des Wochengeldes

Vorzulegen sind:

  • Geburtsurkunde
  • Geburtsbescheinigung
  • ev. Bestätigung über Frühgeburt oder Kaiserschnittgeburt

3. Finanzamt

  • Familienbeihilfe
    Sofern die Anspruchsvoraussetzungen auf Basis der elektronisch zur Verfügung stehenden Daten der Finanzverwaltung vorliegen, wird seit 01.05.2015 bei Geburten im Inland die Familienbeihilfe ausbezahlt, ohne dass dafür ein Antrag erforderlich ist. Nach der Geburt eines Kindes erhalten Sie in diesem Fall vom Finanzamt ein Informationsschreiben, das Sie über den Familienbeihilfenanspruch für Ihr Kind informiert. Sollten noch Daten wie etwa die Bankverbindung fehlen, ersucht das Finanzamt, das um diese Daten ergänzte Informationsschreiben an das Finanzamt zurückzusenden.

    In allen anderen Fällen ist nach wie vor ein Antrag auf Gewährung der Familienbeihilfe erforderlich.

    Die Auszahlung der Familienbeihilfe samt Kinderabsetzbetrag erfolgt monatlich.

    Zusätzlich wird vom Finanzamt einkommensabhängig für das dritte und jedes weitere Kind ein Mehrkindzuschlag gewährt, dieser ist allerdings im Wege der Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen.

Vorzulegen sind:

  • Antragsformular (erhältlich beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt)
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Meldezettel des Kindes
  • Meldezettel der Eltern bzw. eines Elternteiles
  • Zusätzliche Unterlagen bei Nichtvorliegen der österreichischen Staatsbürgerschaft

4. nochmals Krankenkasse

  • Antrag auf Kinderbetreuungsgeld
    (Frühestens ab dem Tag der Geburt des Kindes kann der Antrag auf Gewährung des Kinderbetreuungsgeldes gestellt werden. Auch Mütter, die keinen Anspruch auf Wochengeldbezug haben, können Kinderbetreuungsgeld beantragen!)
  • Antrag auf Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld bei Einkommen bis 5.800 Euro jährlich; Partner bis jährlich 16.200 Euro

Vorzulegen sind:

  • Antragsformular (erhältlich bei der Krankenkasse)
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Bestätigung des Finanzamtes über Bezug der Familienbeihilfe
  • Meldezettel des Kindes
  • Meldezettel der antragstellenden Person
  • Zusätzliche Unterlagen bei Nichtvorliegen der österreichischen Staatsbürgerschaft

Familienbeihilfe

Sie haben Anspruch für Ihre Kinder, wenn Sie Ihren Lebensmittelpunkt in Österreich haben und mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt leben.

KBG bei Geburten bis 28.02.2017

Der Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld besteht ab der Geburt des Kindes. Für Geburten bis 28.02.2017 gibt es 5 Modelle zur Wahl. Hier der Überblick.

Freistellung für den Vater

Unter welchen Voraussetzungen ein Vater eine Betreuungs- oder Pflegefreistellung in Anspruch nehmen darf.

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