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Pendlerpauschale ist sozial ungerecht

Höchste Eisenbahn für eine Reform der PendlerInnenförderung

Wer für einen niedrig bezahlten Arbeitsplatz pendeln muss, bekommt fast nichts. Wer viel verdient, kann sich Hoffnung machen, fast die gesamten Kosten ersetzt zu bekommen. Das ist die Realität des österreichischen Pendlerpauschales. So kostet etwa eine Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel für die Strecke St. Pölten  – Wien 1.480 Euro, egal ob man viel verdient oder wenig. Mit einem Einkommen von 1.200 Euro brutto im Monat bekommt man durch das Pendlerpauschale aber nur 290 Euro im Jahr zurück, bei einem Einkommen von 6.000 Euro oder mehr sind es immerhin 1.140 Euro.  

Eine Ungerechtigkeit, die dadurch möglich wird das, weil das Pendlerpauschale ein Steuerfreibetrag ist, und der senkt die Steuerbemessungsgrundlage. Davon profitieren Menschen mit hohem Einkommen besonders. 

Forderungen

Für die AK Niederösterreich resultieren daraus zwei zentrale Forderungen: 


  • Die Umwandlung des Freibetrags in einen Absetzbetrag. Dieser wäre für alle gleich und gleichzeitig negativsteuerfähig. Damit hätten auch auch jene ArbeitnehmerInnen etwas davon, die zu wenig verdienen, um überhaupt Steuer zu zahlen.
  • Die Einführung eines neuen Systems mit kilometergenauer Abrechnung. Damit gäbe es endlich eine PendlerInnenunterstützung, die eine Abgeltung für die tatsächlichen Kosten darstellt.


AK fordert Mobilitätspass für einkommensschwache NiederösterreicherInnen

Öffentlicher Verkehr und Pendeln müssen leistbar bleiben – Finanzierung des Modells aus gekürzter Pendlerhilfe leicht möglich.

Pendlerpauschale seit 2014

Ob Sie Anspruch auf ein Pendlerpauschale haben und wenn ja, in welcher Höhe, entscheidet seit 2014 der Pendlerrechner des Finanzministeriums.

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