Kind sitzt vor einem Laptop © Anke Thomass, stock.adobe.com
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AK-Schulkostenstudie 2023/24

Was kostet Schule?

Nach den Sommerferien brauchen Familien für ihre Schulkinder viele neue Schulsachen wie Hefte und Stifte. Es kommt der nächste Schikurs, die Schulen planen Ausflüge, viele Kinder brauchen Nachhilfe – Schule kostet!
Wie viel ein Schuljahr genau kostet, bleibt oft verborgen. Sicher ist aber: Die Bildungschancen der Kinder hängen leider viel zu oft von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern ab. 
Um die versteckten Schulkosten sichtbar zu machen, führt die Arbeiterkammer gemeinsam mit dem Forschungsinstitut SORA die AK-Schulkostenstudie durch. 

Machen Sie mit!

Helfen Sie uns mehr über die zusätzlichen Schulkosten in Österreich zu erfahren.
Als kleines Dankeschön fürs Mitmachen gibt es monatlich neue Gewinnspiele mit attraktiven Preisen. Selbstverständlich halten wir Sie auch über Neuigkeiten und Ergebnisse der Studie auf dem Laufenden.

Wer kann mitmachen?

Alle Erziehungsberechtigten, egal ob Volksschule, Mittelschule, AHS, HAS, HAK, HTL, PTS/FMS, Privatschulen, etc.

Wie mitmachen?

Einfach auf www.schulkosten.at bis 29. September 2023 registrieren. Dort finden Sie auch weiterführende Informationen zur Studie.

Fragen?

Für Fragen, Anregungen oder Hilfe stehen Ihnen die Forscher:innen von SORA unter 0677/63746970 oder schulkosten@sora.at gerne zur Verfügung.


Wozu eine Schulkostenstudie?

In Österreich wird in öffentlichen Schulen kein Schulgeld verlangt. Trotzdem entstehen für Eltern im Laufe eines Schuljahres Kosten für den Schulbesuch ihrer Kinder. Die Arbeiterkammer hat 2021 berechnet: Im Durchschnitt müssen Eltern pro Kind und Schuljahr rund 2.215 Euro zahlen.

Die diesjährige Schulkostenstudie soll dabei helfen

  • einen aktuellen Überblick über die „versteckten“ Kosten eines Schuljahres zu gewinnen,
  • die finanziellen Belastungen für Haushalte aufzuzeigen,
  • hilfreiche Möglichkeiten zu schaffen, Familien in Zukunft besser zu entlasten.

Eltern geben 2.215 Euro aus  

2.215 Euro müssen Eltern in Niederösterreich im Durchschnitt für den Schulbesuch ihrer Kinder im Schuljahr 2020/2021 ausgeben. Das ist das Ergebnis der großen Arbeiterkammer-Schulkostenstudie, an der ein Jahr lang österreichweit mehr als 3.000 Eltern, 600 davon in Niederösterreich, teilgenommen haben.

Für Eltern mit niedrigem Einkommen (weniger als 2.000 Euro im Monat) machen diese Schulkosten sogar 12 Prozent ihres Gesamteinkommens aus. 
Fast zwei Drittel (61%) der Eltern meinen, dass die Schulkosten im herausfordernden vergangenen Schuljahr höher waren als in den Jahren davor, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Und auf Ebene der Schulkinder liegen die durchschnittlichen Kosten bei € 1.502 pro Schuljahr, wobei die Ausgaben mit dem Alter der Kinder stark ansteigen.

Forderungen

Die AK Niederösterreich fordert

  • eine Bonuszahlung im Rahmen der Familienbeihilfe pro Schulkind,
  • eine spürbare Erhöhung der Schüler:innenbeihilfe und
  • eine Ausweitung des dazugehörigen Bezieher:innenkreises,
  • ausreichend Lehr- und Unterstützungspersonal an den Schulen, um Kinder durch eine gerechte Schulfinanzierung nach dem AK-Chancenindex umfassend zu fördern und nicht zuletzt
  • Schulen, in denen genug Zeit für Fragen, Lernen und Üben bleibt: eine kostenlose Ganztagsschule für jedes Kind in Wohnumgebung. 

AK Niederösterreich hilft

Als Unterstützung für Schüler:innen und Eltern bietet die AK Niederösterreich ab sofort den Lernhilfe-Bonus an, bei dem Kursbesuche gefördert werden, die Lerntipps geben bzw. Lernmethoden vermitteln. Die Schüler:innen entwickeln Lernkompetenzen, die zum Lernerfolg führen sollen. Und die Eltern erfahren, wie sie Ihre Kinder bestmöglich beim Lernen begleiten können. 
Interessierte achten bei den Angeboten der niederösterreichischen Bildungsinstitute auf den AK-Lernhilfebonus. 

Downloads

Links

Kontakt

Kontakt

AK Niederösterreich
AK-Platz 1
3100 St. Pölten

Telefon: +43 5 7171
mailbox@aknoe.at

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Lernhilfe-Bonus

Gefördert werden Lernhilfe-Kurse für Eltern und Pflichtschüler:innen.

Förderungen für Schüler:innen

Eltern, deren Kinder noch in Ausbildung sind, sowie erwachsene SchülerInnen erhalten durch Förderungen finanzielle Unterstützung.