AK Niederösterreich-Budgetvoranschlag 2023

AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise hat bei der laufenden Sitzung des niederösterreichischen Arbeitnehmer*innenparlaments den Budgetvoranschlag der AK Niederösterreich für 2023 präsentiert. Er ist von der Inflationsentwicklung geprägt. 2023 will die AK Niederösterreich knapp 86 Millionen Euro für die AK-Mitglieder ausgeben, unter anderem sollen direkte Unterstützungen ausgeweitet werden. Das Arbeitnehmer*innenparlament nahm den Budgetvoranschlag einstimmig an. 

Direktorin Bettina Heise © photonews.at/Georges Schneider, AK Niederösterreich
Direktorin Bettina Heise © photonews.at/Georges Schneider, AK Niederösterreich


Knapp 86 Millionen Euro werden der AK Niederösterreich im nächsten Jahr für die heimischen Arbeitnehmer*innen zur Verfügung stehen. Das sieht der Budgetanschlag der Kammer vor, der soeben in der laufenden Sitzung des Arbeitnehmer*innenparlaments in St. Pölten präsentiert wurde.

Knapp zwei Drittel des Budgets gehen direkt in die Beratung von Mitgliedern und allfälligen Rechtsschutz, etwa im Arbeits- und Sozialrecht sowie im Konsumentenschutz – jene Bereiche, in denen schon vor der Krise die Mitglieder der AK Niederösterreich mit Abstand am häufigsten die Hilfe der Kammer in Anspruch genommen hatten. In den vergangenen Monaten war es vor allem im Konsumentenschutz zu einem deutlichen Anstieg der Beratungsanfragen gekommen, die AK Niederösterreich geht davon aus, dass das weiter so bleiben wird. 

Ausgeweitet werden sollen im kommenden Jahr direkte finanzielle Unterstützungsleistungen für Mitglieder, kündigte AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise an: „Wir wollen mit Direktleistungen von den Krisen betroffene Arbeitnehmer*innen erreichen. Auch im Sinne einer Vorbildwirkung für sozialpolitische Maßnahmen auf Landes- bzw. Bundesebene“. 

Vorbild auch im Energiebereich, andere Angebote und Ausgaben werden laufend überprüft 
Ebenfalls als Vorbild will man im wesentlichen Teilaspekt der allgemeinen Teuerung, der Energiepreisentwicklung agieren. Der verstärkte weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen und weitere thermische Sanierungen der AK Gebäude sind im Voranschlag für 2023 abgebildet. 
Während die Krise den Ausbau einiger Leistungen notwendig macht, zwingt sie in anderen Bereichen die Kammer, noch genauer hinzuschauen als das schon bisher der Fall war: „Auf Grund der Teuerung muss es eine laufende Überprüfung geben, ob Leistungen effizienter, effektiver oder mit neuen technologischen Möglichkeiten besser angeboten werden können“, kündigt Heise an.


Der Voranschlag der AK Niederösterreich wurde einstimmig angenommen.

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