1.3.2013

AKNÖ optimiert ihre Leistungen

Direktor Guth: Qualität ist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gesichert

Die Wirtschaftskrise wird auch im Jahr 2011 spürbar sein. Dementsprechend gestaltet sich der mit überwältigender Mehrheit angenommene Budgetvoranschlag der NÖ Arbeiterkammer: „Dank erfolgreicher Umstrukturierung ist für Ausbau und Sicherung unserer Leistungsqualität gesorgt, auch wenn das Geld nicht gerade sprießt“, sagt AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth.


Die Einsparungspotentiale ohne substanziellen Leistungsverlust umsetzen - das war die Kernbotschaft von AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth bei der heutigen AKNÖ-Vollversammlung. Rund 54 Millionen Euro stehen der AKNÖ im nächsten Jahr zur Verfügung, womit sich das Budget in etwa im Rahmen des Vorjahres bewegt. „Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind noch nicht überwunden“, betont Guth. Trotzdem wird den Mitgliedern, also den NÖ ArbeitnehmerInnen, im nächsten Jahr der volle Leistungsumfang zur Verfügung stehen. Arbeits- und sozialrechtliche Beratung sowie Rechtsschutz sind und bleiben weiterhin die Kernkompetenz der AKNÖ, auch in den Bereichen Bildung und Konsumentenschutz gibt es keinerlei Leistungseinschränkungen. Die ArbeitnehmerInnenvertretung setzt auch neue Schwerpunkte. So wird etwa der Unterstützung von Beschäftigten in Gesundheitsberufen besonderes Augenmerk geschenkt. Gleiches gilt für bestimmte ArbeitnehmerInnengruppen wie BerufseinsteigerInnen, Ältere, ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund, Frauen sowie Beschäftigte in gewerkschaftlich nicht organisierten Betrieben. „Das demokratische Mitbestimmungsrecht der Beschäftigten muss gewahrt bleiben, auch wenn der Druck in wirtschaftlich schlechten Zeiten immer größer wird“, so der AKNÖ-Direktor.

Erfolgreiche Umstrukturierung

Dass die AKNÖ trotz der wirtschaftlichen Lage und den damit verbundenen beschränkten Einnahmen die Qualitätssicherung garantieren kann, resultiert nicht zuletzt aus erfolgreichen Umstrukturierungen, die im Jahr 2010 eingeleitet wurden. Im Rahmen eines weitreichenden Portfolioprozesses wurden sämtliche Leistungen evaluiert und einer Optimierung unterzogen.

Abseits des klassischen Servicebereichs spielt die Grundlagenarbeit eine zentrale Rolle. Direktor Helmut Guth: „Um das Umfeld der AKNÖ mit allen Kooperationspartnern wie Betriebsräten und Gewerkschaften zu stärken, ist gezielte interessenpolitische Arbeit im Sinne der ArbeitnehmerInnen unabdingbar. Dieser Kompetenz werden wir auch künftig mit fundierten Studien und Expertisen gerecht werden.“