11.3.2013

AKNÖ wirtschaftete 2011 nachhaltig

Direktor Helmut Guth präsentiert AK-Finanzen des Jahres 2011

„Dank einer guten Entwicklung der Kammerumlage, konnten wir unser hohes Leistungsniveau halten und in einigen Bereichen ausbauen“, sagt AKNÖ-Direktor Helmut Guth zum Rechnungsabschluss, den er im Rahmen der AKNÖ-Vollversammlung präsentierte.

Der AKNÖ-Direktor stellte bei der heutigen Vollversammlung den Rechnungsabschluss für 2011 vor. Im Vorjahr verfügte die AKNÖ über Einnahmen von insgesamt 59 Millionen Euro. Die AK-Umlage betrug dabei rund 55,5 Millionen Euro und ist im Vergleich zum Voranschlag um 4,8 Prozent oder 2,6 Millionen Euro höher ausgefallen. Aus der Kammerumlage kamen im Vorjahr 94 Prozent aller Einnahmen. Im Vergleich zum Voranschlag zeigt sich auch, dass die Ausgaben für Sachaufwand, Betriebs- und Verwaltungsaufwand, Selbstverwaltung sowie Personalaufwand um insgesamt rund 4 Millionen Euro unter den für 2011 veranschlagten Werten blieben.

„Dank der guten Wirtschaftslage hatten wir eine positive Entwicklung der Kammerumlage. Wir haben trotzdem sehr sparsam und nachhaltig gearbeitet. Durch den wirtschaftlichen Einsatz unserer Ressourcen konnten wir aber unser hohes Leistungsniveau halten und auch Mittel für neue Angebote freisetzen“, ist Direktor Guth erfreut. So hat die AKNÖ 2011 die regionale Schulbetreuung ausgebaut, die Kompetenzakademie für Arbeitnehmer-VertreterInnen (KOMPAK) gestartet, nimmt am neuen „Bildungsnetzwerk Österreich“ teil und deckt durch regionale „Tage der Weiterbildung“ den Informationsbedarf im Bereich der Erwachsenenbildung ab.

„Darüber hinaus haben wir mit dem Ausbau einer flächendeckenden Sozialrechtsberatung begonnenen. Und wir bereiten auch die Einführung eines besonderen Angebots vor: der KonsumentInnenberatung per Videokonferenz“, so Direktor Guth zu den Innovationen im Leistungsangebot der AKNÖ. Aber auch in der Vergangenheit hat die AKNÖ laut ihrem Direktor hervorragende Arbeit geleistet. In den 20 Jahren seit Bestehen des Arbeits- und Sozialrechtsschutzes wurde eine Milliarde Euro für rund 267.000 Mitglieder gesichert.

Rechnungsabschluss einstimmig angenommen

Die Bilanzsumme der AKNÖ betrug 2011 rund 81,4 Millionen Euro. Davon sind bei den Aktiva 52,7 Millionen Euro an Anlagevermögen verbucht, 27,6 Millionen Euro an Umlaufvermögen und mit 1,1 Millionen der aktive Rechungsabgrenzungsposten. Bei den Passiva entfallen 48,1 Millionen auf den Posten Kapital, 10 Millionen auf Rücklagen, weitere 20,6 Millionen auf Rückstellungen und 2,7 Millionen auf Verbindlichkeiten. Der Rechnungsabschluss der NÖ Arbeiterkammer für das Jahr 2011 wurde von den anwesenden Kammerrätinnen und Kammerräten einstimmig angenommen.

Zum Rechnungsabschluss

Neben den AKNÖ-Leitlinien werden in der Vollversammlung bzw. dem ArbeitnehmerInnen-Parlament auch finanzielle Vorgaben in Form eines Budgetvoranschlages oder eines Rechnungsabschlusses beschlossen. Es ist die Aufgabe der 110 gewählten KammerrätInnen, das Budget zu beschließen bzw. den Rechnungsabschluss anzunehmen. Der Rechnungsabschluss wird nach den im AK-Gesetz geregelten Vorgaben erstellt und von externen Wirtschaftsprüfern kontrolliert.