6.3.2013

AK-​Fi­nan­zen des Vor­jah­res

AKNÖ-Direktor Guth präsentiert AK-Finanzen des Vorjahres

„Wir haben 2010 sehr sparsam gewirtschaftet, das war angesichts der unklaren Wirtschaftsprognosen notwendig“, sagt Guth zum Rechnungsabschluss, den er im Rahmen der AKNÖ-Vollversammlung präsentierte.

Ausführlich stellte AKNÖ-Direktor Helmut Guth die Finanzen der AK dar. Vergangenes Jahr wurde sparsam gewirtschaftet, nun sei man vorsichtig optimistisch, dass das Wirtschaftswachstum für 2011 eine Entspannung bringe und die AKNÖ für 2012 den Ausbau von Bildungsangeboten vorbereiten kann. Im Jahr 2010 hat die AKNÖ über Einnahmen von 56,4 Millionen Euro verfügt. Die Einnahmen resultieren fast ausschließlich aus den Beiträgen der AK-Mitglieder. Die AK-Umlage betrug über 53 Millionen Euro. Da der Beginn des Jahres 2010 durch die Wirtschaftskrise gekennzeichnet war und die Einnahmen aus der Umlage im Vergleich zum Vorjahr bis zum Mai 2010 rückläufig waren, hat die AKNÖ äußerst sparsam gewirtschaftet. Beim Sachaufwand, beim Betriebsaufwand wurden Einsparungen erreicht, der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr praktisch gleichgeblieben. „Die Leistungszahlen zeigen auch, dass wir in den Kernbereichen der Arbeiterkammer unser Niveau sehr gut halten konnten, die Ratsuchenden Mitglieder sind nach wie vor zufrieden mit ihrer Vertretung“, zeigt sich Guth erfreut mit der Jahresbilanz.

Der Rechnungsabschluss wurde mit großer Mehrheit bei wenigen Stimmenthaltungen angenommen.

Zum Rechnungsabschluss

Neben den AKNÖ-Leitlinien werden in der Vollversammlung bzw. dem ArbeitnehmerInnen-Parlament auch finanzielle Vorgaben in Form eines Budgetvoranschlages oder eines Rechnungsabschlusses beschlossen. Es ist die Aufgabe der 110 gewählten KammerrätInnen, das Budget zu beschließen bzw. den Rechnungsabschluss anzunehmen. Der Rechnungsabschluss wird nach den im AK-Gesetz geregelten Vorgaben erstellt und von externen Wirtschaftsprüfern kontrolliert.