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Über 78,5 Millionen für Mitglieder gesichert

Direktor Guth: „Wir sind die erste Adresse im Arbeitsrecht.“

Über zwei Drittel aller Arbeitsrechtsverfahren bei den vier niederösterreichischen Landesgerichten werden von der AKNÖ betreut. „Das zeigt, dass wir die unangefochtene Nummer eins im Arbeitsrecht sind. Und es zeigt auch, dass die Menschen zu uns kommen, wenn sie Hilfe brauchen. 2013 waren es bei arbeits- und sozialrechtlichen Problemen über 160.000.“, sagte AKNÖ-Direktor Helmut Guth heute bei seinem Bericht in der 12. AKNÖ-Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode der AKNÖ.

„Allein in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten haben wir im vergangenen Jahr rund 64 Millionen Euro für unsere Mitglieder gesichert“, bilanzierte der AKNÖ-Direktor. Dazu kommen noch 12,8 Millionen Euro im Steuerrecht und 1,3 Millionen Euro im Konsumentenschutz. Dem gegenüber stehen Einnahmen von 59,4 Millionen Euro aus der Kammerumlage. „Bewertet man alle Leistungen der AKNÖ-Expertinnen und Experten für die Mitglieder in Geld, so zeigt sich: Für jeden Euro an Kammerumlage erhalten die Mitglieder Leistungen in der Höhe des dreifachen Werts“, so der AKNÖ-Direktor. Der größte Teil der Aufwendungen aus dem AKNÖ-Budget fließt in die Dienstleistungen für die Mitglieder. „Für den Arbeits- und Sozialrechtsschutz haben wir 2013 fast 28 Millionen Euro ausgegeben. Das entspricht rund 43 Prozent aller Ausgaben“, so Direktor Guth. Die Ausgaben für die Selbstverwaltung sind im Vergleich dazu mit rund 883.633 Euro oder einem Anteil von 1,4 Prozent gering.

Innovationen und Investitionen in die Zukunft

„Wir haben im vergangenen Jahr die uns zur Verfügung stehenden Mittel angesichts der noch immer sehr gebremsten Wirtschaftsdynamik in Österreich und Europa umsichtig eingesetzt und das hohe Leistungsniveau der AKNÖ gehalten. Gleichzeitig haben wir auch neue Leistungsangebote, etwa im Bereich der Bildung sowie der Ausbildung von Betriebsrätinnen und Betriebsräten ins Programm aufgenommen. Zudem konnten wir Reserven für die Zukunft aufbauen, die wir auch für die Weiterentwicklung der AKNÖ benötigen werden“, so das Fazit des AKNÖ-Direktors bei der Vollversammlung. In seinem Bericht hob er neben dem Ausbau der Leistungen auch die Standortstrategie und organisatorische Weiterentwicklungen der AKNÖ hervor: „Wir haben einerseits in unser Modernisierungsprogramm für die Bezirksstellen investiert. So haben wir in Horn eine komplett neue, nach modernsten Standards gebaute Bezirksstelle eröffnet und die Bezirksstellen Lilienfeld, Amstetten, Mödling und Melk modernisiert. Andererseits gehen die Arbeiten am neuen ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten zügig voran.“ Dort wurden 2013 das Jugendzentrum `Steppenwolf´, die Jugendkulturhalle `frei:raum´ und das AKNÖ-Parkhaus fertiggestellt. Seit dem Jahreswechsel 2013/2014 wird zudem am Hochbau des neuen AKNÖ-ArbeitnehmerInnen-Zentrums gearbeitet. „Parallel zu den Baumaßnahmen arbeiten wir auch an der Weiterentwicklung unserer Organisation, damit wir für zukünftige gesellschaftspolitische Herausforderungen gerüstet sind. 2013 haben wir etwa das Projekt `Neue Welt des Arbeitens 2020´, wo es vor allem um die  Nutzung neuer Kommunikationstechnologien geht, gestartet“, so der AKNÖ-Direktor. Da diese Technologien und Arbeitsformen auch andere Büroaufteilungen erfordern und ermöglichen, wurde im Herbst 2013 zusätzlich das Programm „Activity based working“ begonnen. Ziel ist es dabei, im neuen ArbeitnehmerInnenzentrum Raumeinteilungen zu schaffen, die die Arbeitsprozesse am optimalsten unterstützen. 

Rechnungsabschluss einstimmig angenommen

Neben den AKNÖ-Leitlinien werden in der Vollversammlung bzw. dem ArbeitnehmerInnen-Parlament auch finanzielle Vorgaben in Form eines Budgetvoranschlages oder eines Rechnungsabschlusses beschlossen. Es ist die Aufgabe der 110 gewählten KammerrätInnen, das Budget zu beschließen bzw. den Rechnungsabschluss anzunehmen. Der Rechnungsabschluss wird nach den im AK-Gesetz geregelten Vorgaben erstellt und neben dem Kontrollausschuss in der AKNÖ auch von externen Wirtschaftsprüfern kontrolliert. Zusätzlich wird AK auch vom Rechnungshof geprüft. Damit gehört die Arbeiterkammer zu einer der bestgeprüften Institutionen Österreichs. Der Rechnungsabschluss der NÖ Arbeiterkammer für das Jahr 2013 wurde von den anwesenden KammerrätInnen einstimmig angenommen.

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