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AKNÖ Nummer eins im Arbeitsrecht

Wir sind die unangefochtene Nummer eins im Arbeitsrecht, im Konsumentenschutz und in der Hilfe bei der Arbeitnehmerveranlagung. Bei der Bildungsberatung sind wir auf dem besten Weg dorthin“, sagte AKNÖ-Direktor Helmut Guth bei seinem Bericht in der 10. AKNÖ-Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode der AKNÖ.

Die Menschen, so der AKNÖ-Direktor, halten eine effektive Interessenvertretung die ArbeitnehmerInnen für notwendig und „sie kommen zu uns, wenn sie Hilfe brauchen“. Die finanzielle Lage der AKNÖ war 2012 durch eine gute Entwicklung der Kammerumlage sowie der sonstigen Erträge gekennzeichnet. Neben den Mehreinnahmen durch die Kammerumlage lagen vor allem die Zinserträge um rund 0,43 Millionen Euro über den im Voranschlag erwarteten Werten. Der größte Teil der Ausgaben floss in den Arbeits- und Sozialrechtsschutz.

Bei seinem Bericht an die 110 KammerrätInnen der AKNÖ-Vollversammlung wies Guth auch auf das hohe Ansehen hin, dass die AKNÖ unter den ArbeitnehmerInnen besitzt. „Wir haben im Jahr 2012 über 700.000 Kontakte mit unseren Mitgliedern gehabt. Und wir haben für die Mitglieder im Arbeits- und Sozialrecht, Konsumentenschutz, bei der Steueraktion und im Bildungsbereich rund 74 Millionen Euro gesichert und an direkten Unterstützungsleistungen erbracht“, bilanzierte der AKNÖ-Direktor.

Präsentation des Rechnungsabschlusses 2012

Der AKNÖ-Direktor stellte bei der heutigen Vollversammlung den Rechnungsabschluss für 2012 vor. Im Vorjahr verfügte die AKNÖ über Einnahmen von insgesamt 62,9 Millionen Euro. Die AK-Umlage betrug dabei rund 57,7 Millionen Euro und ist im Vergleich zum Voranschlag um 3,5 Prozent oder rund 2 Millionen Euro höher ausgefallen. Aus der Kammerumlage kamen im Vorjahr 92 Prozent aller Einnahmen der AKNÖ. Weitere Einnahmen kamen aus Zinserträgen sowie Veräußerungen von Grundstücken, die nicht mehr benötigt werden. Im Vergleich zum Voranschlag zeigt sich auch, dass die Ausgaben für Sachaufwand, Betriebs- und Verwaltungsaufwand, Selbstverwaltung sowie Personalaufwand um insgesamt rund 4,7 Millionen Euro unter den für 2012 veranschlagten Werten blieben.

27,5 Millionen Euro für Arbeits- und Sozialrechtsschutz

Bei den Aufwendungen der AKNÖ sieht man, dass der größte Teil in Dienstleistungen für die Mitglieder fließt und hier vor allem auf die Kernkompetenz Beratung und Vertretung im Arbeits- und Sozialrecht. Die AKNÖ hat 2012 allein 27,5 Millionen Euro für den Arbeits- und Sozialrechtsschutz ihrer Mitglieder ausgegeben. Das entspricht rund 45 Prozent aller Ausgaben.

Der mit 7,9 Millionen Euro zweitgrößte Ausgabenposten bei den Leistungen betrifft die Services im Bereich Wirtschaft, Umwelt und KonsumentInnenschutz. Das entspricht etwa 13 Prozent der Ausgaben. Für Bauvorhaben und Investitionen wurden rund 7,5 Millionen Euro verwendet.

Die Information der Mitglieder, der politischen EntscheidungsträgerInnen und der Medien ist ein wesentliches Instrument der Interessenvertretung und des Serviceangebots der AKNÖ. Dafür wurden rund 6,5 Prozent der Ausgaben getätigt. Die Mitglieder wurden dabei nicht nur über ihre Rechte sondern auch laufend über die Angebote der AKNÖ informiert. Zum Beispiel mit über 40 Info-Broschüren, der Website noe.arbeiterkammer.at mit 1,3 Millionen Zugriffen jährlich, der Mitgliederzeitung „AKNÖ treffpunkt“ mit einer Jahresauflage von über 2,4 Millionen und auch mit Aktionen wie der AKNÖ-Infotour durch niederösterreichische Betriebe mit weit über 150.000 Mitgliederkontakten. Diese Angebote stellen die optimale Information der Mitglieder sicher.

Die Ausgaben für die Selbstverwaltung der AKNÖ sind im Vergleich dazu mit rund 830.000 Euro oder einem Anteil von 1,4 Prozent gering. „Wir haben die uns zur Verfügung stehenden Mittel angesichts der zum Teil noch unsicheren Wirtschaftslage in Österreich und Europa umsichtig eingesetzt und das hohe Leistungsniveau der AKNÖ gehalten und in einigen Bereichen, wie etwa der Bildung sogar weiter ausgebaut“, so das Fazit des AKNÖ-Direktors bei der Vollversammlung.

Ausgaben 2012 laut Leistungsbericht in Euro
Arbeits- und Sozialrechtsschutz27.465.467
Wirtschaft, Umwelt- und KonsumentInnenschutz 7.908.549
Kultur-, Bildungs- und Freizeitbereich 5.474.263
Information, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation 3.974.889
Zuwendungen 2.040.262
Selbstverwaltung 833.470
Verwendung für Bau und Investition7.556.954
Verwendung von Rückstellungen3.393.498
Kosten der Umlageeinhebung 861.515
Kostenbeitrag für die Führung der Bürogeschäfte der BAK1.663.561

Rechnungsabschluss einstimmig angenommen

Die Bilanzsumme der AKNÖ betrug 2012 rund 85,5 Millionen Euro. Davon sind bei den Aktiva 53,7 Millionen Euro an Anlagevermögen verbucht, 30,7 Millionen Euro an Umlaufvermögen und mit 1,1 Millionen der aktive Rechungsabgrenzungsposten. Bei den Passiva entfallen 50,3 Millionen auf den Posten Kapital, 10,2 Millionen auf Rücklagen, weitere 21,6 Millionen auf Rückstellungen und 3,4 Millionen auf Verbindlichkeiten. Der Rechnungsabschluss der NÖ Arbeiterkammer für das Jahr 2012 wurde von den anwesenden KammerrätInnen einstimmig angenommen.

Zum Rechnungsabschluss

Neben den AKNÖ-Leitlinien werden in der Vollversammlung bzw. dem ArbeitnehmerInnen-Parlament auch finanzielle Vorgaben in Form eines Budgetvoranschlages oder eines Rechnungsabschlusses beschlossen. Es ist die Aufgabe der 110 gewählten KammerrätInnen, das Budget zu beschließen bzw. den Rechnungsabschluss anzunehmen. Der Rechnungsabschluss wird nach den im AK-Gesetz geregelten Vorgaben erstellt und von externen Wirtschaftsprüfern kontrolliert.

 


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