vlnr: AK Präsident Markus Wieser, Landesrätin Susanne Rosenkranz, AK-Direktorin Bettina Heise © NLK Burchhart
14.103 Beratungen – allen voran in den Themenbereichen Wohnen, Digitalisierung und Freizeitdienstleistungen sowie Banken und Versicherungen: Das ist die Bilanz von „pro Konsument“ im Jahr 2024. Besonders hoch war der Bedarf an Unterstützung nach dem Hochwasser im Herbst 2024, das für verheerende Schäden und zahlreiche Probleme gesorgt hatte. „Hier kam die verlässliche Zusammenarbeit von AK und Land NÖ den Konsumentinnen und Konsumenten besonders zugute“, sagt Mag.a Susanne Rosenkranz, Landesrätin für Konsumentenschutz, „die vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Land NÖ und AK Niederösterreich garantiert den Menschen in unserem Bundesland einen zuverlässigen Ansprechpartner für sämtliche Anliegen im Bereich des Konsumentenschutzes.“
„Geht’s um die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten, ist die Arbeiterkammer Niederösterreich die erste Adresse, nicht zuletzt auch durch die bewährte Kooperation mit dem Land Niederösterreich. Wer Rat und Hilfe braucht, findet hier kompetente Unterstützung“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.
Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre bringt neue Herausforderungen mit sich – auch für den Konsumentenschutz. „Flexibilität ist entscheidend, um unser Beratungsangebot laufend an die Bedürfnisse der Menschen und gesetzliche Rahmenbedingungen anzupassen“, sagt Mag.a Bettina Heise, AK Niederösterreich-Direktorin und Obfrau des Vereins. „Durch die Einführung neuer Services können wir gezielt und wirkungsvoll helfen.“
Top-Thema Wohnen
Die meisten Anfragen wurden im letzten Jahr im Bereich „Wohnen“ gezählt. Besonders viele davon entfielen auf den Zeitraum nach dem Hochwasser im September 2024. Fragen nach Ersatzwohnungen oder Mietzinsminderung wurden besonders oft gestellt. Aber auch „klassische“ Anliegen wie nicht zurückbezahlte Kaution oder Mietzinserhöhungen beschäftigten die Menschen. Ein Problem dabei: das immer noch nicht einheitliche Mietrecht.
Top-Thema 2: Digitalisierung & Freizeit
Am zweithäufigsten nachgefragt wurde im vergangenen Jahr der Themenbereich „Digitalisierung & Freizeitdienstleistungen“ – konkret waren Fragen zu Urlaub/Flug/Reise, Probleme mit Paketdiensten und Zahlungsdienstleistern, mit Betrugsmaschen, Lieferverzug und die Konsequenzen der Insolvenz von kika/Leiner besonders häufig. „Das Jahr 2024 war für viele Menschen besonders hart – erst verloren sie durch das Hochwasser ihr Zuhause und ihr Hab und Gut, dann traf sie die Kika/Leiner-Insolvenz ein zweites Mal, weil bezahlte Möbel weder geliefert noch erstattet wurden. Auch in diesen Fällen stand „pro Konsument“ mit Rat und Aufklärung zur Stelle“, so Rosenkranz.
Top-Thema 3: Banken und Versicherungen
Die drittmeisten Anfragen im Jahr 2024 entfielen auf den Themenbereich „Banken & Versicherungen“. Besonders viele davon betrafen das Hochwasser und die finanziellen Belastungen, die damit für viele Betroffene einhergingen. Denn die Leistungen der Versicherungen blieben oft weit hinter den Erwartungen der Betroffenen zurück. „Die enormen Schäden haben deutlich gemacht, dass viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher unzureichend versichert sind. Für die Zukunft brauchen wir tragfähige Lösungen, wenn solche Ereignisse zunehmen“, sagt AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser. Aber auch die noch immer hohen Leitzinsen stellten viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher punkto Kredit- und Leasingverträge vor Herausforderungen. Die Sparzinsen stiegen zwar auch – aber häufig nur für befristete Zeiträume.
Konsumentenschutz für alle in Niederösterreich
Eines wurde aber auch im Jahr 2024 wieder mehr als deutlich: „Konsumentenschutz ist für jeden und jede von Bedeutung“, sagt Heise. Dabei ist es wichtig, stets am Puls der Zeit zu sein. „Ob per E-Mail, telefonische Beratung oder ein persönliches Gespräch bei den zahlreichen Sprechtagen in den AK-Bezirksstellen – die AK-Konsumentenberatung ist eine verlässliche Anlaufstelle bei allen Fragen und Problemen rund um die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Heise.
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