5.3.2026

Mitglieder haben 20,9 Mio. Euro an Steuern zurückerhalten

Die AK Niederösterreich unterstützt ihre Mitglieder direkt vor Ort beim Steuerausgleich (Arbeitnehmer:innenveranlagung). 2025 haben mehr als 16.000 Mitglieder dadurch 20,9 Millionen Euro an zu viel bezahlten Steuern zurückbekommen. Auch heuer wird diese Steuersparberatung fortgesetzt. Termine dafür gibt es in allen Bezirksstellen der Arbeiterkammer Niederösterreich. „Jährlich lassen niederösterreichische Arbeitnehme:rinnen Millionen Euro beim Finanzamt liegen. Unsere Expertinnen und Experten helfen, die zu viel bezahlten Steuern wieder zurückzuholen““, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. 
AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und AK-Steuerexpertin Julia Scharitzer präsentieren die Steuersparbilanz 2025.
AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und AK-Steuerexpertin Julia Scharitzer präsentieren die Steuersparbilanz 2025. © Georges Schneider, AK Niederösterreich


Bereits zum 24. Mal finden die Steuerspar-Beratungen der AK Niederösterreich statt. Seit einigen Jahren können die Mitglieder das ganze Jahr hindurch ihre Beratungs-Termine wahrnehmen. „Mehr als 244 Millionen Euro haben unsere Mitglieder dadurch insgesamt von der Finanz rückerstattet bekommen“, so Wieser. „Allein im Vorjahr waren es 20,9 Millionen Euro“.

Wieser fordert eine faire Verteilung der Steuerlast

Die Arbeiterkammer Niederösterreich beschäftigt sich schon seit Längerem mit der Frage, wie die Steuerlast fair verteilt werden kann. 80 Prozent der gesamten Steuern in unserer Republik werden von Menschen getragen, 60 Prozent davon durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Form der Sozialversicherungsabgaben und 20 Prozent durch die Konsumentinnen und Konsumenten. „Durch verstärkten Einsatz von Maschinen, Robotern, Automatisierung sowie Künstlicher Intelligenz verändern sich jedoch Wertschöpfungsprozesse und Beschäftigungsstrukturen. Heute ist der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen in zunehmendem Maße an diesen Einsatz gebunden. Das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine beträgt nur noch 60 zu 40 Prozent. Wenn wir jedoch die Finanzierung unseres Sozialstaates ansehen, dann werden die Abgaben nach wie vor ausschließlich auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten überwälzt. Die entstandene Wertschöpfung, die durch neue Technologien erwirtschaftet wird, wird wenig bis gar nicht für Finanzierung unseres Sozialstaates und der Steuerabgaben herangezogen“, so Wieser. „Wir werden über diese Einbeziehung des Anteils der Wertschöpfung von Robotik und Automatisierung nicht umherkommen. Es braucht eine faire Verteilung der Abgaben, angepasst an die heutigen Arbeitsrealitäten“, fordert Wieser.

Steuerexpertin Scharitzer: Steuer-Webinare werden gut angenommen

„Auch heuer können die Mitglieder ganzjährig ihren Termin der Steuerspar-Beratung buchen. Und zwar unbürokratisch unter der Telefonnummer 057171-26000 oder online auf der AK Website“, sagt AK-Steuerexpertin Julia Scharitzer. Die Termine finden zu den Öffnungszeiten der Bezirksstellen statt. Zusätzlich werden auch Freitagnachmittagstermine vergeben. „Ganz wichtig ist uns ein niederschwelliger Zugang für unsere Mitglieder. Sei es im persönlichen Gespräch, telefonisch oder online. Sehr gefragt sind unsere Steuer-Webinare. Im Vorjahr haben dieses Service mehr als 1.300 Mitglieder in Anspruch genommen", so Scharitzer.


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