Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Chef wollte Angestellte als Arbeiterin bezahlen - AK Niederösterreich erstritt 1.700 Euro

Viel Leistung für wenig Geld: Das erwartete offenbar ein Textilhandelsunternehmen von einer 48-jährigen Verkäuferin. Die Frau arbeitete als Handelsangestellte. Bezahlt wurde sie als Arbeiterin. Die AK Niederösterreich erstritt für sie 1.700 Euro netto.

Waren übernehmen, Waren auch für andere Filialen bestellen und auf sie aufteilen, Beratungs- und Verkaufsgespräche und einiges andere mehr: Was eine 48-jährige Weinviertlerin für ihren Arbeitgeber leistete, setzte einiges an Eigenverantwortung voraus. Am Lohnzettel fand sich das nicht wieder: Die Textilhandelskette bezahlte sie als Arbeiterin und nicht als Angestellte, wie es ihr zugestanden wäre.

Die Differenz war beträchtlich, wie sich am Ende des auf drei Monate befristeten Dienstverhältnisses herausstellte: Inklusive des offenen anteiligen Urlaubs für drei Monate schuldete der Arbeitgeber seiner ehemaligen Verkäuferin 1.700 Euro netto – fast ein Monatsgehalt für die Betroffene.

Die AK-ExpertInnen haben das Geld schriftlich für die Betroffene eingefordert. Das Unternehmen hat sich nach dem Schreiben einsichtig gezeigt und den Betrag bezahlt.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK