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10.000 Euro Kündigungsentschädigung für 59-jährigen Angestellten

Die AK Niederösterreich hat für einen 59-jährigen Industrieviertler 10.000 Euro Kündigungsentschädigung erreicht. Sein Chef hatte eine schriftliche Wiedereinstellungszusage nicht eingehalten, die er abgegeben hatte, um seinen Angestellten zu einer einvernehmlichen Auflösung zu bewegen. „Bei allem Verständnis für wirtschaftliche Schwierigkeiten – das unternehmerische Risiko darf weder auf Beschäftigte noch auf die Allgemeinheit abgewälzt werden“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Den alten Arbeitsplatz in einem Handwerksbetrieb wird der 59-jährige Angestellte nicht mehr bekommen. Wohl aber eine Entschädigung, die ihm helfen wird, die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz besser zu überstehen.

Im Spätherbst hatte der Chef seinem Mitarbeiter nach elf Jahren in der Firma nahegelegt, eine einvernehmliche Auflösung zu unterschreiben. Die Auftragslage sei schwach, Anfang des Jahres werde es besser sein. Dann hätte er wieder einen Arbeitsplatz für ihn, versprach der Inhaber eines Sachverständigenbüros für Kfz. Das vereinbarten er und sein Angestellter auch schriftlich. 

Als die Wiedereinstellungszusage im Februar schlagend geworden wäre, zierte sich der Chef. Der 59-Jährige wandte sich an die AK Niederösterreich. Die ExpertInnen forderten vom ehemaligen Arbeitgeber die Kündigungsentschädigung ein. Das sind die Gehälter für die Kündigungsfrist. Wegen der langen Firmenzugehörigkeit machte die Kündigungsfrist beim Betroffenen drei Monate aus. Berechnet wurde sie vom Datum der zugesagten Wiedereinstellung weg. Auch anteiliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Urlaub fielen an. Der Arbeitgeber musste seinem ehemaligen Angestellten 10.000 Euro netto bezahlen. „Ohne unseren Einsatz hätte der Betroffene diese Summe kaum erhalten“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

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