Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

AKNÖ schafft frei:raum für Jugend und Kultur

Im Juni wird in der Herzogenburger Straße mit dem Bau der neuen Jugend- und Kulturhalle als eigenständiges Objekt im Parkhaus der neuen Arbeiterkammer begonnen. 

Seit 2005 ist der frei:raum eine etablierte Institution in der städtischen Jugend- und Kulturszene. Nun wird mit der Übersiedelung der NÖ Arbeiterkammer-Zentrale 2016 von Wien in die Landeshauptstadt auf fast 400 Quadratmeter ein neues Zuhause für Kunst und Kultur in St. Pölten errichtet. Integriert in das Parkhaus baut die Arbeiterkammer im Erdgeschoß den neuen frei:raum. Die Bahnhofsnähe ermöglicht die Anreise ohne Auto, das Parkhaus ist aber auch für KonzertbesucherInnen nutzbar. 

165 Quadratmeter Musik pur

„Wir haben hier eine einmalige Gelegenheit, etwas ganz Besonderes für die St. Pöltener Kulturschaffenden und –interessierten umzusetzen“, zeigt sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler begeistert. Über 380 Quadratmeter Nettofläche wird der neue frei:raum verfügen, davon entfallen alleine 165 Quadratmeter auf den neu konzipierten Veranstaltungssaal, der Konzerte für bis zu 250 Besuchern möglich macht. Ebenso sind ein abgetrennter Bar-Bereich sowie die Kassa, ein Verkaufsbereich für Merchandising und eine Garderobe mit gesamt 30 Quadratmeter und ein 60 Quadratmeter großes Foyer eingeplant.

Der städtische Jugendkoordinator und frei:raum-Chef DSA Wolfgang Matzl verrät: „Konzeptionell und inhaltliche wird es einige Adaptierungen - bedingt durch neue räumliche Möglichkeiten - geben, ansonsten wollen wir unser bewährtes Konzept beibehalten.“

AKNÖ-Jugend-Kunst-Kultur

Viele reden von der Jugend, die AKNÖ tut etwas für die Jugend und die Kultur. Die Integration eines Veranstaltungszentrums innerhalb eines modernen ArbeitnehmerInnen-Zentrums ist einzigartig und auch richtungsweisend. 

Die AKNÖ hat 2012 den Beschluss gefasst, mit der Stadt St. Pölten eine Übernahme der ehemaligen Schlachthofgründe als Standort für das neue ArbeitnehmerInnen-Zentrum zu verhandeln. Die Integration der Jugend- und Kulturzentren war dabei ein herausforderndes Ziel. Es wurde daher geprüft, wie eine solche Integration am Gelände funktioniert und gleichzeitig die Autonomie der Einrichtungen gewahrt bleibt.

Der frei:raum wird nun als eigenständiges Veranstaltungszentrum im Parkhaus der AKNÖ angesiedelt. „Eine ungewöhnliche Lösung, die aber nur Vorteile bietet“, heißt es auch von Seiten des Architekten DI Ernst Maurer, der das Gesamtprojekt für die AKNÖ plant. Mit dem Standort sei gewährleistet, dass der frei:raum unabhängig ist. Gute Musik ist manchmal laut und das darf und soll hier so sein.

Der weitere Zeitplan

Baubeginn Hochbau ab Anfang Juni 2013, Fertigstellung frei:raum bis November 2013, Fertigstellung Parkhaus bis Dezember 2013, Besiedelung frei:raum ab November 2013, Betrieb ab Jänner 2014. Das letzte Konzert im alten frei:raum wird Ende Oktober dieses Jahres über die Bühne gehen.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK