5.11.2020

NÖ ArbeitnehmerInnenparlament: AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise kündigt Ausbau der Beratungen trotz weniger Einnahmen an

Die AK Niederösterreich erwartet wegen der Corona-Krise für 2021 deutlich weniger Mitgliedsbeiträge als prognostiziert. Auf der heutigen Sitzung des niederösterreichischen ArbeitnehmerInnenparlaments kündigte AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise dennoch an, die Beratungen für die Mitglieder auszubauen: „Gerade in der Krise brauchen die ArbeitnehmerInnen eine starke Partnerin an ihrer Seite“.

1,5 Millionen Euro weniger als 2020 geplant – die Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie lässt das Budget der AK Niederösterreich 2021 deutlich schrumpfen. Das sei historisch einmalig, sagte AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise auf ihrer Budgetrede vor dem niederösterreichischen ArbeitnehmerInnenparlament in St. Pölten, der Vollversammlung der AK Niederösterreich. „Selbst während der schweren Wirtschaftskrise 2008/2009 hat unser Budget stagniert, so starke Rückgänge hatten wir noch nie. Das zeigt, wie schwer diese Wirtschaftskrise ist.“

Hilfe so gefragt wie nie zuvor - AK Niederösterreich wird ihre Beratungen ausbauen

Gerade deshalb werde die AK Niederösterreich nicht an den Beratungen für die niederösterreichischen Beschäftigten sparen: „Noch nie haben unsere Mitglieder einen so großen Bedarf an unserer Hilfe gehabt wie seit Ausbruch der Krise. Sie brauchen eine starke Partnerin an ihrer Seite. Wir werden unsere Angebote sogar ausbauen.“

Mehr Mittel seien etwa für den Rechtsschutz vorgesehen: „Damit holen wir für unsere Mitglieder die Löhne und Gehälter herein, die ihnen zu Unrecht vorenthalten worden sind“, sagte Heise. Ausgebaut werden soll auch der Konsumentenschutz. 

Voll dotiert bleibt auch das Zukunftsprogramm der AK Niederösterreich. Es sieht vor allem Unterstützungen und Förderungen für Mitglieder vor, die sich auf die Veränderungen durch die digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten wollen und für innovative Projekte im Umgang mit der Digitalisierung. „Wie notwendig gerade dieses Programm ist, hat sich vor allem in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt“, erklärte die AK Niederösterreich-Direktorin. Auch als Thinktank der ArbeitnehmerInnen wird die Kammer weiter tätig sein. Heise nannte etwa Veranstaltungen und Studien zu Fragen der Veränderungen in der Arbeitswelt, Verteilungsgerechtigkeit, insbesondere auch zur Einkommenssituation der Frauen, und zur Versorgungssicherheit in Niederösterreich. Dass gespart werden müsse, stehe außer Zweifel, „aber das werden wir in den Bereichen machen, die nicht direkt unsere Mitglieder betreffen.“

Die KammerrätInnen nahmen den Voranschlag der AK Niederösterreich für 2021 einstimmig an.

„Noch nie haben unsere Mitglieder einen so großen Bedarf an unserer Hilfe gehabt wie seit Ausbruch der Krise. Sie brauchen eine starke Partnerin an ihrer Seite. Wir werden unsere Angebote sogar ausbauen.“

Bettina Heise

AK Niederösterreich-Direktorin

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