24.11.2020

Zeichen gegen Gewalt am Arbeitsplatz

Jede/r Fünfte* musste sich schon gegen Übergriffe im Job wehren. „Gewalt am Arbeitsplatz ist ein Problem, das zu wenig beachtet wird. Wir machen es zum Thema und setzen bei der internationalen Aktion ‘16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen‘ ein Zeichen“, erklären AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser, Vizepräsidentin Gerda Schilcher und AK-Direktorin Bettina Heise.

In allen AK-Bezirksstellen und in der Zentrale in St. Pölten wird ab 25. November sechzehn Tage lang eine blaue Fahne wehen.

Beleidigen, Belästigen, Bedrängen: Gewalt am Arbeitsplatz hat - ebenso wie im Privaten - viele Gesichter. Berufsgruppen, die viel mit Menschen zu tun haben, sind besonders betroffen. Die Folgen für die Opfer - überwiegend sind es Frauen - reichen von Krankenständen oder Burn Out bis hin zum Berufsausstieg. 

Die AK Niederösterreich setzt ein Zeichen gegen Gewalt am Arbeitsplatz.  © M. Scheichel, AK Niederösterreich
V.l.n.r.: Bettina Heise (AK-Direktorin), Gerda Schilcher (AK-Vizepräsidentin), Markus Wieser (Präsident der AK Niederösterreich). © M. Scheichel, AK Niederösterreich

Markus Wieser, Präsident der AK Niederösterreich und ÖGB NÖ Vorsitzender, sagt: „Wir dürfen Gewalt niemals hinnehmen. Auch die Arbeitgeber sind für das Wohl ihrer Beschäftigten verantwortlich und haben eine gesetzliche Fürsorgepflicht!“  

International

„16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ ist eine Kampagne, die jedes Jahr vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) stattfindet. Österreich nimmt seit 1992 teil.  

Sie haben Fragen?

Arbeitsrechtliche Beratung der AK: Tel.: 05 7171 22 000

 

* Eurofound (2013), Physische und psychische Gewalt am Arbeitsplatz

Wir dürfen Gewalt niemals hinnehmen. Auch die Arbeitgeber sind für das Wohl ihrer Beschäftigten verantwortlich und haben eine gesetzliche Fürsorgepflicht!

Markus Wieser

Präsident der AK Niederösterreich und ÖGB NÖ Vorsitzender

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Wir dürfen Gewalt niemals hinnehmen. Auch die Arbeitgeber sind für das Wohl ihrer Beschäftigten verantwortlich und haben eine gesetzliche Fürsorgepflicht!

Markus Wieser

Präsident der AK Niederösterreich und ÖGB NÖ Vorsitzender