14.3.2017
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Weltverbrauchertag: Wieser fordert Verbesserungen für KonsumentInnen

Anlässlich des Weltverbrauchertags fordert AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser wesentliche Verbesserungen für KonsumentInnen bei Finanzdienstleistungen, Inkassobüros und beim Wohnen. Weiters fordert die AK Niederösterreich den Gesetzgeber dazu auf, die Gruppenklage zu ermöglichen.

Die AK Niederösterreich lehnt Bankomatgebühren entschieden ab. „Die Menschen bezahlen bereits jetzt genug an Kontogebühren und Bankspesen, da braucht es nicht noch ein zusätzliches Körberlgeld für die Banken“, so Wieser. Der kostenlose Zugang zum eigenen Einkommen muss gewahrt bleiben.

Beschränkung der Überziehungszinsen

„Immer mehr Menschen werden durch hohe Bankspesen und horrende Überziehungszinsen belastet“, so Wieser. Noch immer müssen die KonsumentInnen bis zu 13,5 Prozent Überziehungszinsen zahlen. „Unser Vorschlag liegt bei sechs Prozent über dem Drei-Monats-Euribor", sagt Wieser. Das mögliche Einsparungspotential für KonsumentInnen zeigt der Rechner der AK auf www.bankenrechner.at.

Deckelung für Inkassobüros

Ein Brief vom Inkassobüro kann teuer kommen. Wenn die Forderung den Grundpreis um ein Vielfaches übersteigt, liegt der Verdacht des Wuchers nahe. „Inkassokosten müssen mit der Höhe der Grundforderung gedeckelt werden. Es kann nicht sein, dass die Kosten den geschuldeten Betrag um ein Vielfaches übersteigen“, so Wieser. Der Wirtschaftsminister muss die Inkassobüroverordnung dringend überarbeiten.

Maklergebühren soll Auftraggeber zahlen

Bei den Maklergebühren fordert die AK Niederösterreich, dass diese, so wie in Deutschland, endlich nur mehr vom Besteller bezahlt werden müssen. „Nur noch derjenige, der den Makler beauftragt, soll die Vermittlungsgebühren bezahlen", sagt Wieser.

Einführung von Gruppenklagen

Die AK Niederösterreich fordert die rasche Umsetzung einer europaweiten Gruppenklage ab einer gesamten Klagssumme von 10.000 Euro und mindestens 10 KlägerInnen. „Letztlich steht diese Möglichkeit auch im Regierungsübereinkommen“, so Wieser. Vor allem viele gleichgelagerte Schadensfälle, die aber in großer Zahl auftreten, könnten so leichter eingeklagt werden, z.B. Entschädigungen bei Flugverspätung.

Weltverbrauchertag am 15. März

Der Weltverbrauchertag geht zurück auf den US-Präsidenten John F. Kennedy, der am 15. März 1962 vor dem amerikanischen Kongress drei grundlegende Verbraucherrechte proklamierte. Seit damals wird der Tag jährlich begangen. 

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