Schluss mit versteckten Gebühren bei Bankkonten

Mehrere Banken heben wieder Gebühren für Buchungen ein. Das geht aus einer Marktstudie der ING-Bank hervor. Das bedeutet: Die Bankkunden haben für Abhebungen, Daueraufträge oder das Bezahlen mit Bankomatkarte zu bezahlen. Und das neben dem Kontoführungsentgelt. Manche Banken verlangen auch für eingehende Gutschriften oder für Online-Überweisungen Gebühren. 

„Das sind versteckte Belastungen für die BankkundInnen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser. „Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, ein Konto zu führen. Es darf nicht sein, dass die Banken diese Verpflichtung zum Anlass nehmen, versteckte Geschäfte auf Kosten ihrer KundInnen zu machen. Umso mehr, als die Menschen von den Banken für ihre Einlagen kaum mehr Zinsen erhalten.“ 

„Ich fordere den Gesetzgeber auf, gegen diesen unübersichtlichen Wettbewerb auf dem Rücken der BankkundInnen vorzugehen. Die Kosten für ein Konto müssen für die KundInnen vergleichbar sein. Nur so können sie die für sie günstigste Bank finden. Die arbeitenden Menschen dürfen nicht durch versteckte Gebühren geschröpft werden“, so Wieser abschließend.

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