8.1.2020

Respekt und Fairness für die ArbeitnehmerInnen statt Rücknahme der Hacklerregelung

Es ist grundsätzlich erfreulich, dass von der neuen Bundesregierung der Dialog mit den Sozialpartnern wieder in den Vordergrund gerückt wird und die Erhaltung des Solidarstaates nicht in Frage gestellt wird, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. „Wir beurteilen aber jede Regierung danach, was sie für die ArbeitnehmerInnen bereit ist zu leisten“, sagt Wieser. Die ersten Ansagen zu einer Rücknahme der Hacklerregelung gehen daher in die falsche Richtung.

Seit Jahresbeginn können Männer mit 62 Jahren abschlagsfrei in Pension gehen, sofern sie 45 Versicherungsjahre angesammelt haben. Es ist daher eine Frage von Respekt und Fairness gegenüber den ArbeitnehmerInnen, dass diese Regelung auch beibehalten wird. „Denn es sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit ihrem täglichen Einsatz die Wertschöpfung im Land erbringen“, so Wieser.

Wieser fordert auch einen umfassenden Ausbau der Altersversorgung zur Vermeidung von Altersarmut, insbesondere bei Frauen: „Es braucht zum Beispiel dringend nachhaltige Konzepte, um die Sozialabgaben nicht ausschließlich auf den Faktor Mensch zu beschränken, sondern auch Maschinen und Digitale Intelligenzen einzubeziehen. Denn es gilt, die Zukunft der Jungen und eine würdevolle Pflege für unsere ältere Generation zu sichern.“


„Wir beurteilen jede Regierung danach, was sie für die ArbeitnehmerInnen bereit ist zu leisten."

Markus Wieser

AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender

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