27.9.2017
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Pflege-Modell von BM Stöger ausgereift

Im ersten Schritt jedenfalls die Hälfte der Pflegekosten für jene 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu übernehmen, die zuhause versorgt werden, ist für die AK Niederösterreich von großer Wichtigkeit. Die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung für die MitarbeiterInnen in den Mobilen Diensten „rennen bei mir offene Türen ein“. Seit Jahren ist dies eine dringende Forderung der AK Niederösterreich. Besonders die geplante bundesweit einheitliche bedarfsgerechte Personalausstattung zur Sicherung bestmöglicher Versorgung für die Bevölkerung ist eine der Kernfragen des Konzepts. Zur strukturellen mittelfristigen Weiterentwicklung der Pflegefinanzierung wird betont, dass die Pflegefinanzierung mit dem Pflegegarantiefonds umfassend auf ein festes Fundament gestellt werden soll. „Wir werden glückerweise immer älter, parallel dazu steigt aber auch der Pflegebedarf in den kommenden Jahren und Jahrzehnten deutlich. Es ist daher besonders wichtig, dass nun vom Sozialministerium eine durchdachte Finanzierung dafür erarbeitet wurde“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

„Die AK würde sich für die Zukunft noch zusätzlich die Überwindung der verfassungsrechtlichen ,Sozialhilfelogik‘ wünschen. Neun Bundesländern mit neun unterschiedlichen Pflegequalitätsstandards ist nicht weiter hinzunehmen. Eine klare Bundeskompetenz – auch in der Kontrolle der Pflegeeinrichtungen – könnte der Qualität nur guttun“, ergänzt Dr. Bernhard Rupp, Gesundheitsexperte der AK Niederösterreich.

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