11.11.2021

NÖ. Arbeitnehmer*innenparlament beschließt AK-Budget für 2022: 80 Mio. für niederösterreichische Beschäftigte

AK Niederösterreich-Direktorin Heise: „Ausbau von Leistungen für Arbeitnehmer*innen im Vordergrund“

Das niederösterreichische Arbeitnehmer*innenparlament hat soeben das Budget für die AK Niederösterreich für das kommende Jahr beschlossen. Der Interessenvertretung der Arbeitnehmer*innen stehen somit 80 Millionen Euro zur Verfügung. Die Leistungen für die Mitglieder werden deutlich ausgebaut.

Knapp 40 Millionen Euro stehen im nächsten Jahr für Arbeits- und Sozialrechtsberatung für die niederösterreichischen Arbeitnehmer*innen bereit. Das ist die Hälfte des Gesamtbudgets der AK Niederösterreich für 2022 und deutlich mehr als 2021. Dazu kommen noch insgesamt knapp 23 Millionen Euro für Konsumentenberatung, Bildungsberatung und das Kulturpogramm der AK Niederösterreich. „Wir bauen die Leistungen für unsere Mitglieder aus“, beschreibt AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise die klare Stoßrichtung des Voranschlags für 2022. 


Ausgebaut wird auch das Zukunftsprogramm der AK Niederösterreich. Aus ihm werden Arbeitsmarktprojekte und Bildungsinitiativen für Arbeitnehmer*innen finanziert, die besonders von der Digitalisierung betroffen sind. Der Projektfonds 4.0 sieht außerdem Kooperationen und Projekte mit Unternehmen, Betriebsräten und Gemeinden zur Digitalisierung vor. Insgesamt fließen knapp 4,8 Millionen Euro in diesen zukunftsträchtigen Bereich. „. Digitale Angebote ergänzen unser Angebot dort wo es Sinn macht und von den Menschen gewünscht wird. Wir verstehen Digitalisierung nicht zum Selbstzweck. In diesem Sinn werden wir 2022 mit dem Zukunftsprogramm hoffentlich insbesondere regional also in den Gemeinden deutliche und spürbare Akzente setzen. Projekte, die unmittelbar erlebbar sind und für Verbesserungen sorgen“, sagt AK Niederösterreich-Direktorin Heise.

Was die AK selbst betrifft, ist hingegen ein sparsamer Umgang mit den Finanzen angesagt, trotz der Klimainitiativen, die die Kammer setzt. So sollen nächstes Jahr der CO2-Ausstoß der Bezirks- und Außenstellen der Kammer mit Photovoltaikanlagen und Sanierungen deutlich reduziert werden.
Das Arbeitnehmer*innenparlamant hat den Voranschlag für 2022 soeben einstimmig angenommen. 

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