6.5.2021

Niederösterreichisches ArbeitnehmerInnenparlament: Präsident Wieser drängt auf verstärkten Kampf gegen Arbeitslosigkeit

„Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihr Leben finanzieren sollen“

Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und die Bewältigung der Corona-Krise sind die dominierenden Themen der Sitzung des ArbeitnehmerInnenparlaments im ArbeitnehmerInnenzentrum St. Pölten am Donnerstag. AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser drängt auf eine Offensive am Arbeitsmarkt und übt Kritik an der Bundesregierung.

In Niederösterreich sind aktuell 113.000 Menschen arbeitslos oder in Kurzarbeit. Entspannung am Arbeitsmarkt sieht anders aus. „Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie ihr Leben finanzieren sollen“, so Arbeiterkammer Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser in seiner Rede vor dem niederösterreichischen ArbeitnehmerInnenparlament.

Das Gremium ist die Vollversammlung der AK Niederösterreich, die politische Interessenvertretung der 630.000 niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen. „Die Bundesregierung tut viel zu wenig, um die Betroffenen finanziell ausreichend zu unterstützen, die unverschuldet in diese prekäre Situation geraten sind“, sagt Wieser. Betroffen sind vor allem Frauen, Jugendliche und Menschen mit Behinderung bzw. gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Wieser drängt daher auf eine Offensive am Arbeitsmarkt. Entsprechende Forderungspakete der im ArbeitnehmerInnenparlament vertretenen Fraktionen werden dazu diskutiert. Am Programm stehen auch weitere Forderungen, wie die Corona-Krise besser und vor allem sozial gerechter bewältigt werden kann. „Wir nennen die konkreten Probleme, die konkreten Herausforderungen, und wir erarbeiten konkrete Lösungen dafür. Denn als Arbeiterkammer und ÖGB sind wir die starke Stimme der arbeitenden Menschen. Sie sind die wahren LeistungsträgerInnen, die unser Land am Laufen halten“, sagt Wieser.

Kontakt

Kontakt

Abteilung Kommunikation & Mitgliederservice
AK-Platz 1
3100 St. Pölten

Journaldienst:
Tel: +43 5 7171 21900
Fax: +43 5 7171 21999

Mail:
presse@aknoe