21.3.2022

Gemeinden nachhaltig stärken

AK NÖ-Wieser: Gemeinden durch gerechte Finanzierung des Solidarstaates nachhaltig stärken

Die Gemeinden spielen eine zentrale Rolle bei der Versorgungssicherheit. Die Arbeiterkammer Niederösterreich fördert daher Projekte, die Lösungen für Verkehr, Pflege oder Gesundheit langfristig sichern, eine nachhaltige Energiewende schaffen oder die soziale Infrastruktur für ArbeitnehmerInnen und EinwohnerInnen verbessern.

„Es ist erfreulich, dass nun das Land Niederösterreich zunehmend den Blick auf Regionalität richtet und Schwerpunkte danach plant. Ganz maßgeblich dabei ist jedoch die gerechte Finanzierung des Solidarstaates, wo alle ihren fairen Beitrag leisten“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser.

Die Gemeinden sind Lebensmittelpunkt hunderttausender Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niederösterreich. Die Arbeiterkammer Niederösterreich fördert im Rahmen des Projektfonds Arbeit 4.0 ausgewählte Projekte in den Regionen. „Es gilt, im Sinne der Versorgungssicherheit die regionalen Lieferketten auszubauen und kommunale Strukturen weiterzuentwickeln“, so Wieser. 

Ganz maßgeblich zur nachhaltigen Stärkung und Absicherung der Kommunen ist die gerechte Verteilung von Vermögen, um den Solidarstaat zu finanzieren. Wie die AK Niederösterreich in ihrem "Memorandum der 3V" bereits klar festgehalten hat, werden nur noch 60 Prozent der Wertschöpfung aus menschlicher Arbeitskraft erbracht, während bereits 40 Prozent von Maschinen, Robotern oder sonstigem Vermögen stammen.

Diese Lücke von 40 Prozent bei der Finanzierung des Solidarstaates muss geschlossen werden.

„Es ist nicht einzusehen dass Betriebe, die ihre Gewinne ausschließlich oder überwiegend mit wenig Beschäftigten, aber Robotern und künstlicher Intelligenz erzielen, wenig bis nichts zur Finanzierung des Solidarstaates beitragen als Betriebe, die Arbeit und Einkommen schaffen“, so Wieser abschließend. 

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