3.12.2020

Erste Bilanz der AKNÖ/WKNÖ-Corona-Schnelltests: 0,62 Prozent positiv getestet

AK NÖ-Präsident Wieser: Im November 3390 Tests durchgeführt 
WK NÖ-Präsident Ecker: Zusätzliche Teststraße in Hollabrunn eröffnet 

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AKNÖ-Präsident Markus Wieser (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der neuen Schnellteststraße in Hollabrunn. © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich
WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AKNÖ-Präsident Markus Wieser (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der neuen Schnellteststraße in Hollabrunn. © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich

Nach der landesweiten Ausrollung der umgesetzten Corona-Schnelltests von Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer liegt nun eine erste Bilanz vor. Im November wurden insgesamt 3390 Schnell-Testungen von symptomlosen Personen durchgeführt, 21 Personen davon positiv getestet. Das entspricht 0,62 Prozent. Am Donnerstag wurde in Hollabrunn die 3. Teststraße eröffnet. „Das ist ein weiterer Schritt für mehr Sicherheit und Planbarkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Unternehmen“, so Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Arbeiterkammer NÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. 

146 Unternehmen haben das Angebot der Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer Niederösterreich im November in Anspruch genommen, und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Teststraßen in Ybbs und Pottschach freiwillig testen zu lassen. Mit der neuen Teststraße in Hollabrunn wird nun ein zusätzlicher Standort im Weinviertel umgesetzt. „Die ArbeitnehmerInnen haben dadurch bestmögliche Sicherheit, ob ein Verdachtsfall vorliegt“, sagt Wieser. „Durch die rasche Abklärung wird sichergestellt, dass ein Betrieb mit so wenig Beeinträchtigungen wie möglich weitergeführt werden kann“, so Ecker. Dank richten die beiden Sozialpartner-Präsidenten auch an die Stadtgemeinde Hollabrunn für die gute Zusammenarbeit.

Ing. Alfred Babinsky (Bürgermeister Hollabrunn), Wolfgang Ecker (Präsident WK Niederösterreich),  Markus Wieser (Präsident AK Niederösterreich), Johannes Schedlbauer (Direktor WK Niederösterreich)  präsentieren die neue Schnellteststraße in Hollabrunn.  © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich
Ing. Alfred Babinsky (Bürgermeister Hollabrunn), Wolfgang Ecker (Präsident WK Niederösterreich), Markus Wieser (Präsident AK Niederösterreich), Johannes Schedlbauer (Direktor WK Niederösterreich) präsentieren die neue Schnellteststraße in Hollabrunn. © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich

Mit der landesweiten Ausrollung der Schnelltests wurde auch das Angebot von Pop-up Teststraßen in Niederösterreich geschaffen: Betriebe in einer Region können sich zusammenschließen und gemeinsam eine Teststraße einrichten lassen. Das gilt insbesondere für Firmen, die weniger als 100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben. Im November haben 24 Unternehmen diese Möglichkeit wahrgenommen.

Einfach. Schnell. Sicher: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AKNÖ-Präsident Markus Wieser (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der neuen Schnellteststraße in Hollabrunn. © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich
Einfach. Schnell. Sicher: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und AKNÖ-Präsident Markus Wieser (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der neuen Schnellteststraße in Hollabrunn. © Klaus Engelmayer, AK Niederösterreich

Testergebnis nach 15 Minuten – Abwicklung durch das AMZ

Die zentrale Abwicklung (Anmeldung und Auskunft) für die Tests erfolgt über die Webseite www.schnelltest-noe.at. Es wird geklärt, ob die Testung von einem mobilen Testteam oder in einer der Teststraßen durchgeführt wird. Bei den freiwilligen Tests liegt nach 15 Minuten ein Ergebnis. Handelt es sich um einen Verdachtsfall, ist ein zusätzlicher PCR-Test zur genaueren Abklärung notwendig.

Mit der operativen Umsetzung ist das AMZ Arbeits- und Sozialmedizinisches Zentrum Mödling Gesellschaft m.b.H. betraut, das regional auf breiter Ebene mit Partner-Institutionen zusammenarbeitet. Insgesamt sind für diese Schnelltest-Initiative der niederösterreichischen Sozialpartner fünf Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. Das Projekt wird laufend evaluiert. „Das Test-Kontingent soll so vielen ArbeitnehmerInnen und Unternehmen wie möglich zu Gute kommen“, betonen Ecker und Wieser. 

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