Erfolgreiche Zusammenarbeit im Konsumentenschutz

AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser und LHStv. Franz Schnabl: „pro Konsument als Anlaufstelle für alle NiederösterreicherInnen“ 

Seit 18 Jahren unterstützt die Kooperation zwischen Arbeiterkammer Niederösterreich und Land NÖ die NiederösterreicherInnen in Konsumentenschutzangelegenheiten. LH-Stellvertreter Franz Schnabl, AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser sowie AK Niederösterreich-Direktorin Mag. Bettina Heise verlängern die erfolgreiche Zusammenarbeit und ziehen Bilanz über das vergangene Jahr 2018. 

12.500 Beratungen sind die stolze Bilanz des letzten Jahres. „Hier wird seit Jahren in Zusammenarbeit zwischen Land NÖ und Arbeiterkammer für die NiederösterreicherInnen ein gut auf deren Bedürfnisse abgestimmtes Angebot gestellt“, sagt LHStv. Franz Schnabl. Die Themen in der Beratung reichen von Problemen mit Handy und Internet, Ärger bei Bauen und Wohnen, mit Versicherungen und Banken bis hin zu Fragen rund um Reisen und KFZ-Kauf bzw. -reparatur. „Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land ist die Arbeiterkammer Niederösterreich die Nummer 1 im Konsumentenschutz in Niederösterreich“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. 

Wohnen muss leistbar sein 

Das Thema Wohnen liegt den Menschen besonders am Herzen. „Für immer mehr Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wird Wohnen zunehmend zum Luxus. Wohnen muss wieder leistbar sein“, sagt Wieser. Eine Entrümpelung des Betriebskostenkatalogs und die Zweckbindung der Wohnbauförderung würden die MieterInnen entlasten. Außerdem sollten zukünftig jene die Maklergebühren übernehmen, die die Vermittlung beauftragen. „Die AK-Wohnrechtsberatung wird derzeit stark ausgebaut. Die neue Wohnrechtshotline ist unter 057171-23333 erreichbar“, sagt AK Niederösterreich-Direktorin Mag. Bettina Heise.  

Stolperfalle Cybercrime 

Das Thema Telekommunikation, also Probleme rund um Handy und Internet, beschäftigte die KonsumentenschützerInnen im vergangenen Jahr am öftesten. Besonders häufig ist mittlerweile Kriminalität im Internet, wie zum Beispiel der sogenannte Anzahlungsbetrug. Betroffenen wird viel Geld oder ein Gewinn in Aussicht gestellt, wenn sie vorab eine „kleine“ Anzahlung für Spesen, Gebühren oder Steuern leisten. „Wir freuen uns daher, den Vertrag heute um ein weiteres Jahr verlängern zu können und das Angebot im kommenden Jahr in Richtung Hilfe bei Online-Käufen weiter zu schärfen“, so LHStv. Schnabl. 

Immer wieder für Ärger bei den KonsumentInnen sorgen auch Mogelpackungen – die Chipstüte, in der hauptsächlich Luft verpackt ist, oder halb leere Teeschachteln. „Hier wird durch Verpackungen, die auf den ersten Blick mehr Inhalt erwarten lassen, der Konsument getäuscht“, so Wieser. Darum gilt im Supermarkt besonders: Augen auf und lesen, was auf den Produkten steht.

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