21.1.2017
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AK & Polizei: Gegen Kriminalität im Internet

Zuletzt stiegt die Anzahl der Anzeigen auf 10.010 jährlich, ein Plus von 11,6 Prozent. Eine Trendumkehr ist leider nicht in Sicht, die Internet-Kriminalität ist weiter auf dem Vormarsch. Das Landeskriminalamt für Niederösterreich und die Arbeiterkammer Niederösterreich starten daher eine Offensive gegen Cybercrime. Der Schwerpunkt liegt vor allem in der Prävention. „Durch unser Expertenwissen und vermehrten Warnungen sollen die KonsumentInnen besser geschützt werden“, so AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser. „Je mehr Menschen vor Betrügern im Internet geschützt werden, desto besser“, so Niederösterreichs Landespolizeidirektor Franz Prucher. Denn die Ausforschung der mitunter im weit entfernten Ausland agierenden Hintermänner von Internet-Betrug sei schwierig, und nicht selten bleiben die Opfer auf ihrem Schaden sitzen.

Die häufigsten Fallen im Internet:

Trickbetrug beim Online-Shoppen

Immer wieder werden auf Kleinanzeigen und Auktionsplattformen, aber auch in Online-Shops, sehr günstige Elektronik- oder Markenartikel angeboten. In vielen Fällen verbirgt sich dahinter handfester Trickbetrug: Trotz überwiesenem Betrag wird die Ware nicht geliefert und das bezahlte Geld ist weg. Daher Finger weg von vermeintlichen Schnäppchen, denn auch im Internet wird selten etwas verschenkt! Vermeiden Sie Vorausüberweisungen und verwenden Sie besser sichere Zahlungsformen oder vereinbaren Sie die Zahlung nach Erhalt der Ware.

Gefakte Gewinnversprechen

Nach wie vor beliebt unter Kriminellen sind falsche Gewinnversprechen. Vor der Gewinnauszahlung werden oftmals Spesen, Steuern oder ähnliches verlangt. Durch die Firma versprochene Gewinne werden dann allerdings nie ausbezahlt. Da sich die Firmen im Ausland befinden oder nur Briefkastenfirmen sind, sind die Zahlungen verloren.

Abofallen am Handy

Apps am Handy bergen die Gefahr, in eine Abofalle zu tappen. Zum Teil existieren die Unternehmen, die zur Zahlung auffordern, gar nicht. Die kostenpflichtige Bestellung ist für den Konsumenten meist nicht ersichtlich. Somit kommt kein gültiger Vertrag zustande und KonsumentInnen müssen daher nicht zahlen.

Liebes- und Heiratsschwindler im Netz

Beim sogenannten Love-Scamming erschleichen sich BetrügerInnen in Online-Partnerbörsen und Sozialen Netzwerken das Vertrauen potenzieller Opfer und spielen ihnen die große Liebe vor. Unter einem Vorwand bitten sie ihr Opfer nach einiger Zeit um eine Geldüberweisung, weil sie z.B. im Ausland in eine finanzielle Notlage geraten sind oder um sich ein Flugticket für ein Treffen kaufen zu können.

TIPP

Wer den Verdacht hat, dass er Opfer von Internetkriminalität wurde, kann sich an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (Tel.: +43 5 57171 23000, E-Mail: konsumentenschutz@aknoe.at) oder an die nächste Polizeidienststelle in Niederösterreich (Tel.: +43 59133) wenden.

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