12.4.2019

AK Niederösterreich fördert Projekte gegen Cybermobbing und gegen Belastung durch ständige Erreichbarkeit

Die Digitalisierungsoffensive der AK Niederösterreich stößt auf große Zustimmung. Für den ersten Call des „Projektfonds 4.0“ haben zahlreiche Gemeinden, Institute und Universitäten Interesse gezeigt. Bei der Vorstandssitzung der AK Niederösterreich diese Woche wurde die Förderung der ersten beiden Projekte des Fonds beschlossen. „Diese große Nachfrage zeigt, dass wir mit dem Thema Digitalisierung richtigliegen. Denn für uns ist klar: Der digitale Wandel soll den ArbeitnehmerInnen dienen. Mit dem Projektfonds Arbeit 4.0 werden Projekte und Ideen gefördert, die beispielsweise neue Arbeitsplätze schaffen, Mitbestimmung im Betrieb fördern, Arbeitsbedingungen verbessern und zur Qualifikation der Beschäftigten beitragen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. 

Die ersten beiden Projekte des Projektfonds Arbeit 4.0 erhalten insgesamt 110.000 Euro von der AK Niederösterreich. In beiden Projekten wird eng mit den BetriebsrätInnen zusammengearbeitet. Das erste Projekt widmet sich dem neuen Phänomen Social-Media-Mobbing in der Arbeitswelt. Im ersten Schritt werden dazu BetriebsrätInnen zum Thema sensibilisiert und befragt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden praktische Tipps aufbereitet, um Mobbing zu erkennen und zu erfahren, wie man am besten damit umgeht. 

Beim zweiten Projekt wird ein Sensibilisierungs-Training mittels Smartphone-App zum Thema „Erweiterte Erreichbarkeit - Entgrenzte Arbeitswelt“ entwickelt. Die App wird anhand der Bedürfnisse der ArbeitnehmerInnen konzipiert. Ziel ist es, die Belastung durch ständige Erreichbarkeit zu vermindern und zu verhindern. 

Alle Infos und die Förderrichtlinien zum „Projektfonds Arbeit 4.0“ der AK Niederösterreich finden sich unter: noe.arbeiterkammer.at/service/Projektfonds_Arbeit_4.0.html  

Der zweite Call zum Projektfonds findet zwischen 6. Mai und 8. Juni statt. 

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