9.5.2019

AK NÖ und Landeskriminalamt warnen: Betrüger drohen mit Veröffentlichung privater Aufnahmen 

„Bezahlen Sie 460 Dollar in Bitcoins – andernfalls werden private Aufnahmen von sexuellen Handlungen veröffentlicht“: So lautet es in dem Schreiben, das eine Niederösterreicherin kürzlich per E-Mail erhielt. Die Aufnahmen hätten die Täter über die Webcam des Notebooks der Frau mitgefilmt, nachdem sie illegal entsprechende Schadsoftware installiert hätten. „Zahlen Sie keinesfalls, sondern löschen Sie das E-Mail sofort“, warnen AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und das Landeskriminalamt Niederösterreich.          

E-Mails wie diese sind derzeit wieder verbreitet im Umlauf. Diese E-Mails dienen dazu, über Einschüchterungsmaschen Opfer dazu zu bringen, Geld zu überweisen, um die angedrohten Konsequenzen zu vermeiden. So drohen die Täter, das angebliche Video werde an Familie und Freunde geschickt, sollte man sich weigern zu zahlen.

Schützen Sie sich! 

Besonders häufig versuchen es Betrüger auch mit gefälschten E-Mails, um an die Daten der Empfänger zu gelangen. Landen dubiose E-Mails in Ihrem Posteingang, hilft meist schon ein Blick auf die Absender-Adresse. Ein vermeintliches E-Mail von Paypal entpuppt sich so schnell als Fake-Nachricht von einer gar nicht seriös wirkenden Google-Mail-Adresse. Generell gilt: Öffnen Sie keine Links oder Anhänge in dubiosen Mails – etwa, wenn Sie mit der angeblichen Absender-Firma noch nie Kontakt hatten oder die Nachrichten in fremder Sprache oder fehlerhaft geschrieben sind. Sollte Geld versprochen werden, ist immer äußerste Vorsicht geboten. 

Anzeige erstatten

Um den Betrügern nicht auf den Leim zu gehen, empfehlen die AK Niederösterreich und das Landeskriminalamt NÖ, sehr vorsichtig zu sein im Umgang mit solchen Mails. Anhänge und Links niemals öffnen, keine Daten bekannt geben und im Zweifelsfall am besten bei der nächsten Polizeidienststelle unter der Telefonnummer 059-133 Anzeige erstatten.

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