AK NÖ-Wieser: „Fehlerhafte Regierungs-Vorgaben bei Kurzarbeits-Berechnung müssen sofort abgestellt werden“

In der Arbeiterkammer Niederösterreich häufen sich Anfragen von zurecht verärgerten ArbeitnehmerInnen, deren Abrechnungen der Kurzarbeit für Verwirrung sorgen. Kurzarbeitern werden bis zu 40 Euro monatlich vorenthalten, wie Überprüfungen der Arbeiterkammer Niederösterreich aufgezeigt haben. Verantwortlich dafür sind fehlerhafte Vorgaben der Regierung. „Das muss umgehend korrigiert werden“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Die Mindestbruttoentgelttabelle des Arbeitsministeriums weist falsche Berechnungen aus, ebenso treten Verluste bei Sachbezügen und Familienbonus auf. Dadurch ergeben sich finanzielle Benachteiligungen für ArbeitnehmerInnen, die in Kurzarbeit waren und immer noch sind. Das haben die ersten Abrechnungen der Kurzarbeit aufgezeigt. „Die Bundesregierung muss diese Fehler umgehend korrigieren, und die gesetzlichen Vorgaben umsetzen. Denn ArbeitnehmerInnen haben ein Recht auf eine korrekte Bezahlung für ihre Arbeit", so Wieser.

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