13.11.2020

AKNÖ/WKNÖ: Landesweite Ausrollung der Corona-Schnelltests für Arbeitnehmer und Betriebe gestartet

Neue Teststraßen und mobile Teams im Einsatz - AK NÖ-Präsident Wieser: „Bestmögliche Sicherheit für ArbeitnehmerInnen“ - WKNÖ-Präsident Ecker: „Schaffen damit weitere Planbarkeit für Unternehmen“.

Bild teilenv.r. n. l. Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer NÖ und Vorsitzender des ÖGB NÖ und Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ bei der Eröffnung der Teststraße in Ybbs. © , AK Niederösterreich

Die Sozialpartner Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer NÖ haben die Corona-Schnelltests für ArbeitnehmerInnen und Unternehmer jetzt landesweit umgesetzt. Nach dem erfolgreichen Start des österreichweiten Vorzeigeprojekts Anfang Oktober im Bezirk Mödling erfolgte nun eine weitere Ausrollung.

Herzstück sind landesweite mobile Testteams sowie zwei neue Teststraßen im Süden (Pottschach) und Westen (Ybbs) Niederösterreichs. „Wir schaffen damit bestmögliche Sicherheit und Planbarkeit für die Beschäftigten und Betriebe“, betonen Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer NÖ und Vorsitzender des ÖGB NÖ und Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ.

Die Teststraßen für Corona-Schnelltests im Kulturhaus Pottschach (Bezirk Neunkirchen) und in der ehemaligen LIDL-Filiale in Ybbs (Bezirk Melk) sind nun in Betrieb. Parallel dazu sind landesweit mobile Teams unterwegs, die Testungen direkt in den Betrieben durchführen.

Bild teilenCorona-Schnellteststraße in Ybbs © , AK Niederösterreich

„Die ArbeitnehmerInnen haben dadurch bestmögliche Sicherheit, ob ein Verdachtsfall vorliegt“, sagt Wieser. „Durch die rasche Abklärung wird sichergestellt, dass ein Betrieb mit so wenig Beeinträchtigungen wie möglich weitergeführt werden kann“, so Ecker.

Großen Dank richten die beiden Sozialpartner-Präsidenten an die Firma Lidl Österreich, die ihre Liegenschaft in Ybbs unentgeltlich zur Verfügung stellt und so angesichts der gesundheitlichen Situation unbürokratisch und rasch Hilfe gewährt hat. Ebenso geht Dank an die Stadtgemeinde Ternitz für die Unterstützung im Kulturhaus Pottschach sowie an die Stadtgemeinde Ybbs, die sich bereit erklärt hat, kostenlos die Reinigung und den Winterdienst zu übernehmen.

AKNÖ-Direktorin Bettina Heise, AKNÖ-Präsident Markus Wieser, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und WKNÖ-Direktorin-Stv. Alexandra Höfer (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der Teststraße in Pottschach. ©  , AK Niederösterreich

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Neu: Pop-up Teststraßen in ganz Niederösterreich möglich

Neben den Teststraßen in Ybbs und Pottschach schaffen die Sozialpartner auch ein weiteres Angebot: Betriebe in einer Region können sich zusammenschließen und gemeinsam eine Teststraße einrichten lassen. Das gilt insbesondere für Firmen, die weniger als 100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben. Sie können jetzt gemeinsam die Schnelltestaktion anfordern.

Die Teststraße wird dann in einem geeigneten Betrieb aufgebaut, alle beteiligten Unternehmen können diese Teststraße dann gemeinsam nutzen. So kann die Schnelltestaktion effizient in allen Landesteilen durchgeführt werden.

Testergebnis nach 15 Minuten – Abwicklung durch das AMZ

Die zentrale Abwicklung (Anmeldung und Auskunft) für die Tests erfolgt über die neue Webseite www.schnelltest-noe.at. Es wird geklärt, ob die Testung von einem mobilen Testteam oder in einer der Teststraßen durchgeführt wird. Bei den freiwilligen Tests erhalten die ArbeitnehmerInnen nach 15 Minuten ein Ergebnis. Liegt ein Verdachtsfall vor, ist ein zusätzlicher PCR-Test zur genaueren Abklärung notwendig. 

Mit der operativen Umsetzung ist wie bisher das AMZ Arbeits- und Sozialmedizinisches Zentrum Mödling Gesellschaft m.b.H. betraut, das regional auf breiter Ebene mit Partner-Institutionen zusammenarbeitet.

Im Oktober wurden beim Pilotprojekt im Bezirk Mödling 2900 Personen aus 310 Betrieben getestet. Insgesamt sind für diese Schnelltest-Initiative der niederösterreichischen Sozialpartner fünf Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. Das Projekt wird laufend evaluiert und zusätzliche Teststraßen möglich. „Das Test-Kontingent soll so vielen ArbeitnehmerInnen und Unternehmen wie möglich zu Gute kommen“, betonen Ecker und Wieser.

„Wir schaffen damit bestmögliche Sicherheit und Planbarkeit für die Beschäftigten und Betriebe."

Markus Wieser

Präsident der Arbeiterkammer NÖ und Vorsitzender des ÖGB NÖ

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„Wir schaffen damit bestmögliche Sicherheit und Planbarkeit für die Beschäftigten und Betriebe."

Markus Wieser

Präsident der Arbeiterkammer NÖ und Vorsitzender des ÖGB NÖ

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