07.12.2018

AK-Wieser zu Rosenberger-Insolvenz: Die AK steht den Betroffenen sofort zur Seite

Die Gastronomiekette Rosenberger hat ihren Beschäftigten angekündigt, beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Sanierungsverfahren einzubringen. Betroffen sind davon einige Hunderte Beschäftigte, die bereits ihr Novembergehalt nicht bekommen haben. „Die Beschäftigten sind natürlich auf diese Zahlungen angewiesen, darum hilft die AK Niederösterreich unverzüglich, damit sie möglichst rasch ihr ausstehendes Geld bekommen“, betont AK Niederösterreich Präsident und ÖGB Niederösterreich Vorsitzender Markus Wieser. Die AK Niederösterreich und die AKs in den betroffenen Bundesländern werden in allen Rosenberger-Filialen für die Betroffenen kurzfristig Infoveranstaltungen organisieren. 

Die Beschäftigten werden dabei so rasch und umfassend wie möglich darüber informiert, wie sie zu ihren offenen Zahlungen kommen. Wichtig ist, dass die Beschäftigten weiterhin ein aufrechtes Dienstverhältnis haben. Andernfalls könnten sie wegen Fernbleibens von der Arbeit ihre Ansprüche verlieren und einen Entlassungsgrund setzen. Über all das werden die Betroffenen von der AK informiert. 

Wird die Arbeiterkammer Niederösterreich im Rahmen der Beratungen und Versammlungen von den Beschäftigten zur Vertretung bevollmächtigt, kümmert sie sich um die Anmeldung und das Beantragen der offenen Ansprüche bei Gericht und beim Insolvenz-Entgelt-Fonds. Die Vertretung ist für die Betroffenen kostenlos. 

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