28.11.2017
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AK-Wieser: NÖ Beschäftigungspakt wichtiges Signal für Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Der niederösterreichische Beschäftigungspakt ist ein wichtiges Signal, um auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt reagieren zu können. Durch die gemeinsame inhaltliche Abstimmung zwischen den Sozialpartnern, dem Land NÖ und dem AMS können viele Initiativen umgesetzt werden. „Wenn es um Ausbildung und Arbeitsplätze geht, kann gemeinsam einiges erreicht werden. Beschäftigung ist die Grundlage für unseren Wohlstand“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. 

„Wir bringen in den niederösterreichischen Beschäftigungspakt, der bis 2020 läuft, regelmäßig unser Experten- und Fachwissen ein“, so Wieser. Das Projekt „Du kannst was“ ermöglicht in ausgewählten Berufen (Koch, Metallbearbeitung, Logistik) das unbürokratische und vereinfachte Nachholen des Lehrabschlusses bei vorhandener Qualifikation. Das Jugendcoaching unterstützt Mädchen und Burschen dabei, dass die persönlichen Stärken und Talente zu den richtigen Ausbildungen führen. Beide Maßnahmen sind in Umsetzung und werden fortgeführt.

Besonders wichtig ist für die AK Niederösterreich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es geht um Wahlfreiheit. „Wer einen Vollzeit-Beruf und Kinderbetreuung vereinen möchte, muss dafür auch die entsprechenden Einrichtungen in seiner Umgebung vorfinden“, so Wieser.  Dass daher jetzt der Ausbau der Kleinkinderbetreuung umgesetzt wird, ist erfreulich. Die AK Niederösterreich hat sich vehement dafür eingesetzt, dass die dazu zur Verfügung stehenden Mittel aus dem ELER-Fonds (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländliches Raumes) auch abgerufen werden. So wurden schon im Frühjahr alle 573 Gemeinden dazu kontaktiert, auch ein entsprechender Antrag bei der AK-Vollversammlung im Mai wurde einstimmig angenommen. 

Ein besonderer Schwerpunkt muss den arbeitssuchenden Menschen über 50 Jahren gelten. Hier hinkt Niederösterreich noch hinterher, mehr als jeder dritte Arbeitssuchende in Niederösterreich ist über 50 Jahre alt. Der Anteil lag zuletzt bei 36,8 Prozent, deutlich über dem Österreich-Schnitt von 30,6 Prozent. „Wenn den Menschen immer wieder ausgerichtet wird, dass sie länger arbeiten sollen, dann muss es dafür auch die Arbeitsplätze geben“, so Wieser. Es ist daher alles an Maßnahmen umzusetzen, um älteren Beschäftigten Zukunftsperspektiven zu geben. 

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