12.4.2017
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Wieser: „IHS sieht 9 Prozent der Jobs durch Digitalisierung gefährdet - Qualifizierungsoffensive wichtiger denn je!“

Rund 360.000 Arbeitsplätze (9 Prozent) sind mittelfristig durch Digitalisierung unmittelbar gefährdet, so das IHS am Mittwoch. Besonders betroffen sind Personen mit geringer Qualifikation. Das IHS bestätigt damit den Kurs von AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzenden Markus Wieser, den ArbeitnehmerInnen die Angst zu nehmen. „Es braucht umgehend eine Qualifizierungsoffensive. Alle ArbeitnehmerInnen müssen auf dem Weg in die Zukunft mitgenommen werden. Die Folgen der Digitalisierung dürfen nicht die Schwächsten treffen“, so Wieser.

Personen mit Pflichtschulabschluss, darunter HilfsarbeiterInnen und HandwerkerInnen, sind am ehesten bedroht, durch die Digitalisierung ihre Arbeitsplätze zu verlieren, so das IHS. „Daher muss jetzt rasch gegengesteuert werden. Qualifikation und vor allem Weiterbildung sind Gebot der Stunde. Die Vorbereitungen dazu müssen bereits im Kindergarten und in der Pflichtschule umgesetzt werden“, so Wieser.

Es seien auch die Arbeitgeber gefordert, für die Weiterbildung der Beschäftigten ihren Beitrag zu leisten. Es gehe nicht darum, Angst zu schüren, sondern alle Beschäftigten mitzunehmen.

Die niederösterreichischen Sozialpartner Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer setzen bereits gemeinsam mit dem AMS dazu Projekte um, etwa um den Lehrabschluss unbürokratisch nachholen zu können.

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