22.1.2019

Bilanz: 1,13 Millionen Euro für KonsumentInnen

Mehr als 1,13 Millionen Euro hat die AK Niederösterreich-Konsumentenberatung 2018 für die NiederösterreicherInnen erkämpft. „Rund 43.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ließen sich zu Problemen rund um die Themen Wohnen, Bauen, Finanzdienstleistungen, Handy, Internet und Reisen beraten“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Besonders das Thema Wohnen beschäftigt die Menschen in hohem Maße. „Es gibt hier noch eine Menge für die Gesetzgebung zu tun“, so Wieser. Die AK reagiert prompt: mit dem Ausbau der Wohnrechtsberatung.  

Mehr als 26.000 KonsumentInnen haben sich im vergangenen Jahr telefonisch beraten lassen. In rund 4.750 Fällen führte ein persönliches Beratungsgespräch zur Problemlösung. In fast 12.000 Fällen wurden die KonsumentInnen auf schriftlichem Wege unterstützt. Für rund 1.690 NiederösterreicherInnen mussten die AK-ExpertInnen bei Firmen intervenieren, weil diese nicht bereit waren, auf die berechtigten Anliegen der Betroffenen zu reagieren. In den vergangenen 15 Jahren wurden insgesamt fast 540.000 telefonische Beratungen gezählt. „Statistisch gesehen hat damit jedes der 540.000 AK Niederösterreich-Mitglieder einmal die Hotline der AK Niederösterreich- Konsumentenberatung gewählt“, so AK Niederösterreich-Direktorin Mag. Bettina Heise. 

Top-Themen in der Beratung 

Die meisten Anfragen in der Konsumentenberatung der AK Niederösterreich – fast 7.700 - betrafen das Thema Wohnen, dicht gefolgt von Fragen zu Bauen und Sanieren. Probleme mit Finanzdienstleistungen, Telefonieren und Internet landeten ebenfalls sehr häufig auf den Tischen der KonsumentenschützerInnen, außerdem Fragen zu Versicherungen und Reiseproblemen.  

Ausblick auf 2019 

Bestmöglichen Service für die NiederösterreicherInnen garantiert der Ausbau der Leistungen im Konsumentenschutz – beginnend mit der Wohnrechtsberatung im Februar 2019. Zukünftig wird die Terminvergabe auch online und damit besonders nutzerfreundlich möglich sein.  

Wohnen muss leistbar werden 

Für heuer fordert die Arbeiterkammer, dass Wohnen wieder leistbar wird. Maklergebühren sollen endlich nicht mehr an MieterInnen weiterverrechnet werden. Außerdem sollte der Betriebskostenkatalog entrümpelt und die Wohnbauförderung zweckgebunden werden, um mehr leistbaren Wohnraum zu schaffen.

AK Präsident Markus Wieser und AK Direktorin Bettina Heise präsentieren Kosumentenberatungsbilanz 2018. © W. Prinz, AK Niederösterreich
© W. Prinz, AK Niederösterreich


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