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BRAK

BetriebsRätInnenAKademie der AK Niederösterreich


Die Intensivausbildung für Arbeitnehmervertreter/innen.


Ausbildungsziel

Ziel der Ausbildung ist es, den TeilnehmerInnen ein möglichst breites Feld an Handlungsmöglichkeiten für
ihre verantwortungsvolle Tätigkeit als Betriebsrätin oder Betriebsrat zu vermitteln und deren Anwendungen praxisorientiert zu üben. 

Daher liegen die Schwerpunkte des Lehrganges in der Vertiefung des erforderlichen Wissens in den Bereichen

  • Arbeits- und Sozialrecht
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
  • Interessenpolitik, Gewerkschafts- und Gesellschaftskunde
  • Strategien der BetriebsrätInnentätigkeit
  • Betriebsrätliche Organisation


unter Einbeziehung von

  • Kommunikations- und Rhetoriktrainings
  • Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien
  • Beratungstechniken und Führungskompetenz
  • Durchsetzungs- und Verhandlungstraining
  • Programmen zur Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit


Unterrichtsgestaltung

Die Lehrinhalte werden mit den verschiedensten Methoden vermittelt, dazu gehören selbstverständlich Vor-
träge, Gruppenarbeiten, Erlebnisexkursionen und Workshops, sowie ein speziell für die BRAK entwickeltes pädagogisches Konzept, das Fach- und Persönlichkeitstraining gleichzeitig miteinander verknüpft.

Seminarzeiten sind üblicherweise von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Freitag bis 16.30 Uhr. Auch einzelne Abend-
einheiten sind vorgesehen und in den Semester- und Osterferien wird durchgehend gearbeitet.

Selbstverständlich wird dabei aber auf einen ausgewogenen Energiehaushalt der Teilnehmer/innen geachtet
und auch für genügend Bewegung und Pausenzeiten gesorgt. Unter anderem gibt es die Möglichkeit zur
täglichen, durch einen Trainer begleitete, Morgenaktivierung.

Darüber hinaus werden für die AbsolventInnen der BRAK in der Folge ergänzende Schulungs- und Informationsprogramme angeboten. Die Schulungen werden im Seminar-Park-Hotel Hirschwang/Rax (www.seminarparkhotel.at) veranstaltet.

Teilnahmevoraussetzung


Die Voraussetzung für die Teilnahme ist der Besuch der Grundkurse der jeweiligen Fachgewerkschaft sowie
entweder die Absolvierung einer Gewerkschaftsschule oder einer ähnlichen, hochqualitativen, gewerkschaft-
lichen Vorbildung in Verbindung mit entsprechenden Erfahrungen als Betriebsrätin oder Betriebsrat (gilt auch
für Ersatzmitglieder) und natürlich die Teilnahme am Kompetenzencheck der BRAK. 

Die Altersgrenze von 25 bis 50 Jahren sollte nach Möglichkeit nicht über- oder unterschritten werden. Diese Voraussetzungen sollen den TeilnehmerInnen den Umgang mit dem hohen Leistungsniveau der BRAK
erleichtern und bilden gleichzeitig die Basis für die Leistungshomogenität der Gruppe.

Kompetenzencheck

Um eine, wie oben erwähnte, möglichst entwicklungsfördernde homogene Gruppe zusammenstellen zu
können, ist es natürlich notwendig zu erfahren, über welche Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten
die KandidatInnen für den kommenden Jahrgang verfügen.

Das hierfür gewählte Verfahren ist auch für die potentiellen TeilnehmerInnen eine einmalige Möglichkeit, sich unabhängig ihrer schulischen Vorbildung einen Überblick in Bezug auf ihre Kenntnisse, Erfahrungen und
Fertigkeiten zu verschaffen und zu erfahren, wo ihre bedeutendsten Entwicklungsfelder zu finden sind. 

Nicht die Auswahl der "Besten" ist hierbei das Ziel, sondern eine Gruppe von TeilnehmerInnen auswählen zu
können, deren Entwicklungsfelder bestmöglich harmonieren, um somit ein möglichst effizientes gemeinsames
Lernen zu ermöglichen. Diese Auswahl geht als Empfehlung an die Fachgewerkschaften, die im Anschluss die Letztentscheidung treffen, wer von den KandidatInnen auf die BRAK entsandt werden soll.


BRAK-Programmklausur

In der 1 ½ Wochen dauernden Programmklausur erarbeiten die TeilnehmerInnen der BRAK gemeinsam
mit VertreterInnen der einzelnen Fachbereiche und der entsendenden Organisationen ein auf Ihre Bedürf-
nisse und Anforderungen maßgeschneidertes Programm für ihren Jahrgang und sie können sich bereits an Arbeitsmethoden und -abläufe, wie sie auch im Kernlehrgang zum Einsatz kommen, gewöhnen.

Auf Basis von Erfahrungen und Aufgaben aus ihrem betriebsrätlichen Alltag sowie den Ergebnissen des Kompetenzenchecks kann die TeilnehmerInnengruppe ein Anforderungsprofil für ihren Jahrgang erstellen
und dieses mit den ExpertInnen der Fachbereiche diskutieren und gegebenenfalls optimieren. Dabei werden
sie sowohl von der Ausbildungsleitung als auch von ehemaligen Absolventinnen und Absolventen und ihren Fachgewerkschaften unterstützt, um ein für sie bestmögliches Ergebnis zu erreichen.

Zum Abschluss der Klausur wird dann in einer 1½-tägigen Konferenz gemeinsam von den TeilnehmerInnen,
den VertreterInnen der Fachbereiche, dem ÖGB sowie der Ausbildungsleitung ein Programmentwurf erarbeitet,
der sowohl den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen als auch den jeweils aktuellen Anforderungen an eine moderne ArbeitnehmerInneninteressenvertretung gerecht wird.

Dieses Modell der Programmerstellung und Lehrgangsvorbereitung ist einzigartig in der gewerkschaftlichen
Bildung in Europa und gewährleistet stets größtmögliche Aktualität und höchste Identifikation aller an der
BRAK
beteiligten Personen.


Zielgruppe

BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen, GewerkschaftssekretärInnen


Der XXV. Lehrgang 2018 ist bereits abgeschlossen.

Der nächste Lehrgang findet 2020 statt, die genauen Termine werden noch rechtzeitig bekannt gegeben. Das Aufnahmeverfahren startet im Herbst 2018.













Weitere Informationen über Inhalte und
das Aufnahmeverfahren beim
BRAK-Team

Telefon: +43 5 7171 - Dw.
brak@aknoe.at

Elisabeth Krückl
Dw. 22903

Claudia McGrath
Dw. 22915

Joachim Rieder
Dw. 22916


sowie beim ÖGB NÖ 
Telefon: +43 2742 26655
oder der jeweiligen Fachgewerkschaft

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