Fachbeirat des Projektfonds Arbeit 4.0 der AK Niederösterreich

Der Fachbeirat des Digitalisierungsfonds bewertet die eingegangenen Förderanträge anhand der festgelegten Bewertungskriterien. Er empfiehlt entweder die Förderung des eingereichten Projekts, eine Förderung unter Auflagen oder die Ablehnung.

Helmut Detter ©  , privat
Helmut Detter © , privat

Leitung des Fachbeirats 

Helmut Detter, em. o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr. h.c.








  • Studium Maschinenbau 
  • Ordinarius an der TU Wien (Institut für Mikro- und Feinwerktechnik – heute Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme) - Aufbau der Fachgebiete Tribologie, flexible Automation, Mechatronik, Mikrosystemtechnik in Österreich
  • Gründung des ersten Technologieparks EcoTech im Forschungszentrum Seibersdorf
  • Gründung des Technologietransferzentrums Umwelttechnik in Leoben
  • Gründung der ersten Fachhochschule Österreichs in Wiener Neustadt
  • Planung und Aufbau des Technopolkonzeptes NÖ (Wiener Neustadt, Tulln)
  • Gründung zahlreicher wissenschaftlicher Vereine (ÖTG, OGMS, Erwin-Schrödinger-Gesellschaft)
  • 40 Jahre Industriekooperationen in den Themenfeldern Integration neuer Technologien, Entwicklung strategischer Konzepte, methodische Problemanalysen (MEFRA), Methoden der Produktentwicklung (IPI-Modell)
  • 30 Jahre Geschäftstätigkeit in den Arbeitsschwerpunkten Findung und Entwicklung neuer Produkte, Planung neuer Geschäftsfelder, Technologiebewertung

Hilda Tellioğlu, Assoc. Prof. Dr. Dipl.-Ing

  • Assoziierte Professorin am Institut für Visual Computing & Human-Centered Technology der Fakultät für Informatik an der TU Wien
  • Studiendekanin für Informatik, Leiterin des Forschungsbereichs Multidisciplinary Design & User Research
  • Mitglied der Leitung der Gesellschaft für European Society for Socially Embedded Computing (EUSSET) und Direktorin des Zentrums Center for Informatics and Society (C!S)
Hilda Tellioglu ©  , H.Tellioglu
Hilda Tellioglu © , H.Tellioglu

Hilda Tellioğlus Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Computer Supported Cooperative Work (CSCW), Design Thinking, User-Centered Design, Human-Computer Interaction (HCI), Koordination der Arbeit, Change Management, Knowledge Management, Crisis Management, soziale, gesellschaftliche, bildnerische und geschlechtsspezifische Aspekte der Informatik.





Ursula Eysin, Mag. MAS  

  • Gründerin und Geschäftsführerin der RED SWAN Unternehmensberatung (http://www.redswan.at/)
  • Expert-Evaluator für innovative Technologieprojekte und neue Geschäftsmodelle für die EU Kommission (über 250 Projekte seit 2016)
  • Lektorin an der FH Wien, Kolumnistin für e-media und Mentorin für österreichische und internationale Startups 
Ursula Eysin © R. Tanzer,
Ursula Eysin © R. Tanzer,

Ursula Eysins Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer (Business)-Ideen und Geschäftsmodelle, ihre Leidenschaft sind Zukunftsszenario-, Strategie- und Innovationsprozesse. Vor ihrem Wechsel in die Technologie, Kommunikations- und Politikberatung war sie mehrere Jahre als Übersetzerin (Chinesisch-Deutsch), Moderatorin und Produktionsmanagerin für Theater-, Film-, Opern- und Musical-Produktionen in Österreich und China tätig. Ihr breiter Erfahrungsschatz in so unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Entrepreneurship & Business Development, Politik, nationale Sicherheit, Gesundheit, Kommunikation, Medien, Sport und Kultur ermöglichen es ihr, Prozesse zu gestalten, die zu wirklichen Perspektivenwechseln führen.



Ingrid Brodnig 

  • Journalistin und Autorin
  • 2017 wurde Ingrid Brodnig zum Digital Champion Österreichs ernannt, eine unabhängige Funktion zur Förderung des Bewusstseins über die Digitalisierung
  • Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, beispielsweise erhielt sie für "Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können" (Brandstätter Verlag) den Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch 
Ingrid Brodnig © Ingo Pertramer, Brandstaetter Verlag
Ingrid Brodnig © Ingo Pertramer, Brandstaetter Verlag

Im September 2019 erscheint ihr neues Buch "Übermacht im Netz. Warum wir für ein gerechtes Internet kämpfen müssen". In ihrer Arbeit beschreibt sie den gesellschaftlichen und politischen Einfluss digitaler Medien. Zur digitalen Debattenkultur hat sie auch die Bücher "Hass im Netz" und "Lügen im Netz" verfasst. Für das österreichische Nachrichtenmagazin Profil schreibt sie die wöchentliche IT-Kolumne. Mehr Infos: brodnig.org



Eva Lichtenberger, Dr. phil 

  • Geboren in Tirol, Ausbildung zur Lehrerin für Hauptschulen (9 Jahre tätig in der Hauptschule)
  • Studium der Psychologie (Schwerpunkt Arbeitspsychologie) und der Politikwissenschaft
  • Politisch aktiv bei den Grünen, Tiroler Landtag, Landesregierung, öst. Öst.Parlament und 10 Jahre Mitglied des Europaparlaments
Eva Lichtenberger © Andy Mabbett,
Eva Lichtenberger © Andy Mabbett,

Eva Lichtenberger beschäftigte sich im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments aktiv und intensiv mit den neuen Rechtsfragen die mit dem Internet entstanden sind - vor allem in den Bereichen Datenschutz, Copyright und geistige Eigentumsrechte allgemein. Seit 2014 ist sie Mitglied des „Council for a Progressive Economy – Rethinking Society for the 21st Century“ in Wien zum Thema Auswirkungen von Digitalisierung und Robotik auf unsere Gesellschaft sowie seit 2018 in einer Arbeitsgruppe des Centre for European Studies (CEPS) zum Thema Artificial Intelligence und Regulierungsbedarf. Mit diesen Zukunftsfragen setzt sich Eva Lichtenberger intensiv, unter anderem auch am Forum Alpbach, auseinander.



Sebastian Schlund, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Ing. 

  • Seit 2017 BMVIT-Stiftungsprofessor für Industrie 4.0 an der Technischen Universität Wien und Leiter des Forschungsbereichs Mensch-Maschine-Interaktion am Institut für Managementwissenschaften (IMW)
  • Seit Juli 2019 verantwortet Sebastian Schlund zusätzlich den Geschäftsbereich „Advanced Industrial Management“ bei der Fraunhofer Research GmbH
  • Forschung und Lehre im Themenbereich digital und automatisiert unterstützter Arbeitsgestaltung in der Produktion mit den Schwerpunktthemen Assistenzsysteme, Arbeitsorganisation, Mensch-Maschine-Partnership, Montageplanung und Kompetenzentwicklung/Lernen
Sebastian Schlund ©  , MMI/TU Wien
Sebastian Schlund © , MMI/TU Wien

Sebastian Schlund hat an der TU Berlin und der INSA Lyon Verkehrswesen studiert und an der Bergischen Universität Wuppertal im Bereich Qualitätswesen promoviert. Bis 2017 war er akademischer Oberrat der Universität Stuttgart und Leiter des Competence Centers »Produktionsmanagement« am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Er ist Fachbeirat des Deutschen Montagekongresses, Mitglied des Techno-Ökonomie-Forums (TÖF), der Österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (ÖWGP) sowie wissenschaftlicher Leiter der TU Wien im EIT Manufacturing.

Kontakt

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AK-Platz 1
3100 St. Pölten

Team Projektfonds Arbeit 4.0

Telefon: +43 5 7171 24500
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