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So funktioniert der Handwerkerbonus

Die Bundesregierung hat den Handwerkerbonus verlängert. Damit sollen Wohnraumsanierungen gefördert und Schwarzarbeit eingedämmt werden. Gefördert werden Arbeiten, die ab dem 1. Juni 2016 erbracht werden. Eine Antragstellung wird voraussichtlich ab Anfang Juli 2016 bei den Bausparkassen möglich sein. Um zu der Förderung zu gelangen, müssen einige Kriterien erfüllt werden. 

Die Kriterien

Achtung!
Die genauen Richtlinien werden derzeit vom Gesetzgeber ausgearbeitet. Wir werden sobald die aktuellen Kriterien fest stehen, sie natürlich umgehend veröffentlichen.

Als Orientierungshilfe hier die Kriterien, die bisher gegolten haben:

  • Unterstützt werden Arbeiten von Handwerkern in privaten Haushalten. Anträge können ausschließlich von natürlichen Personen gestellt werden, also nicht von Vereinen, Firmen etc.
  • Arbeiten zur Renovierung von Wohnraum. Also keine Neubauten und keine Arbeiten außerhalb des Wohnraumes, wie Garagen oder Gartenhütten. Ob es sich um einen Haupt- oder Nebenwohnsitz handelt, ist egal.
  • Das Objekt muss in Österreich sein.
  • Die beauftragte Firma braucht eine entsprechende Gewerbeberechtigung.
  • Die Förderung beträgt 20 Prozent der Arbeitskosten ohne Umsatzsteuer, maximal 600 Euro.
  • Gefördert werden die Arbeitskosten und die Wegkosten. Materialkosten werden nicht unterstützt! Auf der Rechnung müssen Arbeiten und Fahrtkosten getrennt angeführt sein.
  • Die Arbeit muss mindestens 200 Euro gekostet haben, ohne Umsatzsteuer.
  • Es können mehrere Rechnungen zusammengelegt werden, aber jede Rechnung muss alleine mindestens 200 Euro ausmachen.
  • Für die Arbeiten darf es keine anderen Förderungen geben und sie dürfen nicht in der Steuererklärung als Aufwand beantragt werden.
  • Die Kosten dürfen nicht von Versicherungen übernommen werden.
  • Keine Förderung für Rauchfangkehrerarbeiten oder sonstige behördlich vorgegebene Arbeiten.
  • Die Rechnung muss mit Banküberweisung bezahlt worden sein.
  • Die Förderung gilt nur für Arbeiten im eigenen Wohnraum. 
TIPP

Möglichst früh einreichen! Die Anträge werden nach Einlangen bearbeitet. Für den Handwerkerbonus stehen im Jahr 2016 20 Millionen Euro zur Verfügung. Sind die Töpfe ausgeschöpft, gibt es auch keine Förderung mehr.

Wie und wo den Antrag stellen:

  • Email oder Fax an eine Bausparkassenzentrale. (Bei Anträgen via Post bitte nur Kopien beilegen!)
  • Formular finden Sie in der Infobox.
  • Für das Förderjahr 2016 müssen die Arbeiten im Zeitraum 1. Juni 2016 bis 31. Dezember 2016 geleistet worden sein.
  • Der Antrag ist erst im Nachhinein möglich.
  • Pro AntragstellerIn maximal ein Förderungsantrag pro Kalenderjahr.
  • Partner im gleichen Haushalt können jeweils einen Antrag stellen, aber es gibt insgesamt maximal 600 Euro Förderung pro Jahr.
  • Folgende Beilagen muss der Antrag beinhalten: Kopie der Rechnung(en), Überweisungsbestätigung (Kopie vom Kontoauszug oder Überweisungsbeleg), Meldezettel bzw. Auszug aus dem Melderegister.
Adressen der Bausparkassen

start:bausparkasse r.Gen

Liechtensteinstraße 111 – 115, 1091 Wien

Tel: 01 31 380 – 451, Fax: 388

handwerkerbonus@abv.at

 

Bausparkasse der österreichischen Sparkassen AG

Kennwort „Handwerkerbonus“

Beatrixgasse 27, 1031 Wien

Tel: 050 100 – 29 800, Fax: 929 800

handwerkerbonus@sbausparkasse.co.at

 

Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m.b.H.

Wiedner Hauptstraße 94, 1050 Wien

Tel: 01 546 46 – 36, Fax: 2369

handwerkerbonus@raibau.at

 

Bausparkasse Wüstenrot AG

Alpenstraße 70, 5033 Salzburg

Tel: 05 70 70 – 123, Fax: 109

handwerkerbonus@wuestenrot.at 



Sonderausgaben

Ob freiwillige Personenversicherungen, Spenden, Kirchenbeiträge oder Wohnraumsanierung: Sonderausgaben können von der Steuer abgesetzt werden.

Soziales Bau- und Wohngeld

Eine Fördermaßnahme der AK Niederösterreich für AlleinerzieherInnen.

Wohnbauförderung

Geld vom Land und den Gemeinden für Häuslbauer, WohnungseigentümerInnen und MieterInnen.

Schlagworte: Handwerkerbonus
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