Mascara - Augen auf beim Kauf

Auch günstige Wimperntuschen können die Wimpern gut in Szene setzen. Vier Produkte im Test patzten, weil sie verbotene Stoffe enthielten.

Auf dem Schminktisch ist Mascara ein wichtiges Utensil. Bei der Stiftung Warentest wurden 12 schwarze Volumen-Mascaras einer Prüfung unterzogen, davon 9 nicht wasserfeste und 3 wasserfeste. Sechs Mascaras schafften es, Volumen und Länge in die Wimpern zu bringen. 
Von den wasserfesten erreichte keine ein gutes Testurteil. Das Produkt von Maybelline überstand zwar den Sprüh- und Wischtest ohne Probleme, hier haperte es jedoch am Schminkergebnis. 

Testergebnis

Mascara (0,1 MB)

Kritische Stoffe 

Nicht alle Hersteller schaffen es, ihre Produkte ohne kritische bzw. verbotene Stoffe zu produzieren. Die Tuschen von dm Trend it up und Sante Naturkosmetik enthalten das krebserregende Schwermetall Arsen. Die wasserfesten Tuschen von Catrice Cosmetics und Essence sind mit dem polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff Naphthalin belastet, der vermutlich krebserzeugend ist. Die EU-Kosmetikverordnung toleriert Arsen und Naphthalin allenfalls in Spuren, wenn sich dies bei der Herstellung technisch nicht vermeiden lässt. Bei den gemessenen Arsen- und Naphthalingehalten kann von Spuren allerdings keine Rede sein. Das ist verboten, auch wenn bei der Anwendung kein unmittelbares Gesundheitsrisiko besteht. 

Mikroplastik

Um die Frage beantworten zu können, ob ein Produkt Mikroplastik enthält oder nicht, sind wir auf die Redlichkeit der Hersteller angewiesen, denn es gibt noch keine zuverlässige Analysemethode. In drei Produkten ist laut den Anbietern Mikroplastik enthalten. Wer derartige Produkte verwendet und verhindern möchte, dass Mikroplastik ins Abwasser gelangt, sollte die Augen mit einem Wattepad reinigen.

Auch Allergikerinnen und Allergiker sind auf die Angaben in der Inhaltstoffliste angewiesen. Bei Chanel entspricht die Liste auf der Website nicht der auf dem Produkt. Manhattan formuliert ungenau: „May contain“ bedeutet, bestimmte Substanzen könnten enthalten sein. Maybelline bietet im Internet gar keine Inhaltstofflisten an. 

Alle Details zum Test: (kostenpflichtig) 
www.konsument.at/test-mascara-102021


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