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Test: Kinderbuggys

Kinderbuggys dienen Familien oft als lange und praktische Wegbegleiter. Daher sollte beim Kauf eines Buggys darauf geachtet werden, dass das Modell auch bequem für das Kind im Wachstum ist.

Einfach praktisch

Buggys sind für Eltern eine feine Sache. Sie haben wenig Gewicht, lassen sich zusammenklappen und passen in jeden Kofferraum. Anders als mit einem sperrigen Kinderwagen kommt man mit ihnen auch ohne fremde Hilfe problemlos in Bus und Straßenbahn. Und sie haben auch Vorteile für die Kinder. Die Sprösslinge können selbst aus dem Buggy aussteigen, wenn sie lieber laufen möchten. Oder in ihn hineinklettern, wenn sie das Bedürfnis überkommt, ein Nickerchen zu machen.

Buggy von Anfang an?

Warum nicht gleich mit einem Buggy beginnen, denken viele Eltern, und sich den teuren, sperrigen Kinderwagen samt Sportaufsatz einfach sparen? Ganz schlechte Idee! Auch wenn manche Hersteller ihre Buggys für Kinder ab der Geburt anbieten: Neugeborene sind in einer Tragetasche oder Babywanne am besten aufgehoben. Nur dort liegt ihre Wirbelsäule gerade und sie haben ausreichend Platz, um sich zu bewegen. Altersgerecht ist der Buggy erst dann, wenn der Nachwuchs zumindest selbstständig sitzen kann.

Kinderbuggy Nuna Pepp Luxx © Stiftung Warentest, VKI

"Pepp Luxx" der Marke Nuna:
Leicht auf- und zusammenzuklappen. Höhe der Schieberstange lässt sich verstellen. 10 Kilogramm schwer. Im Dunkeln kaum sichtbar. Nicht ab der Geburt geeignet, wie vom Anbieter ausgelobt. 


Wenig kindgerecht

Viele Sitze sind zu schmal. Da bleibt nicht viel Reserve fürs Wachstum und kaum Platz für dicke Winteroveralls. In manchen Buggys sitzen die Kinder aber nicht nur eingezwängt, sondern auch zu weit hinten, was beim Abwinkeln der Beine Probleme macht.

Unbequem

Ausgesprochen ärgerlich ist, dass kein einziges Modell verstellbare Fußstützen hat. Und so hängen in der täglichen Praxis die Beinchen entweder in der Luft oder sie werden zu stark abgewinkelt. Vor allem in Kombination mit zu tiefen Sitzen führt Letzteres zu überbeugten Hüften und damit zu einer sehr unbequemen Sitzposition. 

Kinderbuggy Mclaren Techno XT © Stiftung Warentest, VKI

"Techno XT" von Maclaren:
Kinder fahren darin am besten. Allerdings ist der Sitz schmal und die Fußstütze wächst nicht mit. Interessant für große Eltern: Höchste Schieberposition bis zu 109 cm. Gut im Dunkeln sichtbar. 

Mit Schadstoffen belastet

Schiebegriffe, Stoff und Regenschutz sind mitunter beträchtlich mit bedenklichen Substanzen belastet. Beim Hauck fanden sich gefährliche Chlorparaffine im Griff, die seit 2002 verboten sind. Hauck startete mittlerweile eine Rückrufaktion. Beim Chicco wurde ein möglicherweise krebserregendes Flammschutzmittel entdeckt. Besser Finger weg!


Dieser Test wurde vom Verein für Konsumenteninformation durchgeführt.

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