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Test: Batterien

Die meisten Alkaline-Batterien der Größe AAA schneiden "gut" oder "sehr gut" ab. Bei tiefen Temperaturen zeigen sie allerdings Schwächen.

Alkali-Mangan dominiert

Dank ihrer höheren Kapazität und der längeren Lagerfähigkeit haben sie andere Batterien fast vollständig vom Markt verdrängt. Nur vereinzelt findet man noch Zink-Kohle-Batterien – im Billigsegment. Vor allem für Geräte, die wenig Strom brauchen und lange im Einsatz sind, kommen sie in Betracht. Das trifft beispielsweise auf Fernbedienungen oder Computermäuse zu, die mitunter jahrelang mit einem Batteriesatz auskommen.

Von Marke bis Diskont

Im vorliegenden Test wurden teure Markenbatterien bis hin zu Billigstangeboten getestet. Nicht zuletzt wurden auch Zink-Kohle-Zellen eingekauft, um Vergleichswerte zu erhalten. Die Preise schwanken extrem. Selbst die bekanntesten Markenbatterien werden oft regelrecht "geschleudert". Bei Großpackungen von 30 und mehr Stück kann der Preis fast auf Diskontniveau absinken.

Mit Maus und Lampe

Getestet wurde mit zwei typischen Verbrauchern: Taschenlampe und Computermaus. Beide wurden nach einem praxisorientierten Zyklus betrieben. Im Gesamtergebnis wurde eines deutlich: Keine Alkaline-Batterie schnitt schlechter ab als "gut". Das heißt, es handelt sich um eine ausgereifte Technologie. Lediglich eine Batterie konnte in der technischen Prüfung gar nicht mithalten: eine Zink-Kohle-Batterie von KiK. Andere Zellen derselben Bauart schnitten übrigens ähnlich schlecht ab, sind aber in der Tabelle nicht vertreten.

Kälte mögen sie nicht

Trotz der durchwegs guten Ergebnisse gibt es in einem Kriterium beträchtliche Unterschiede: Will man die Batterie auch bei tiefen Temperaturen nutzen, sollte man auf das Ergebnis "Taschenlampe bei 0 ºC" achten.

Preis kein Kriterium

Auch preiswerte Batterien spielten ganz vorne mit. Testsieger wurden punktegleich Eigenmarken von Lidl, Hofer und Spar.

Der richtige Umgang
  • Nur Batterien der Größe und des Typs verwenden, die für das Gerät bestimmt sind.
  • Beim Einsetzen der Batterien auf die Polarität achten, die Pole sind durch „+" und „–" gekennzeichnet.
  • Kontakte sauber halten.
  • Leere Batterien aus dem Gerät entfernen.
  • Bei längerem Nichtgebrauch eines Geräts die Batterien entnehmen, um eine Tiefentladung zu vermeiden, die auch das Gerät durch Auslaufen beschädigen kann.
  • Batterien kühl und trocken lagern – aber nicht im Kühlschrank (zu feucht).
  • Nicht in die Hände von Kleinkindern gelangen lassen.
  • Nicht ins Feuer werfen, nicht auseinandernehmen, durchstechen oder sonst wie deformieren. Die Batterien könnten zerplatzen, und das Gerät durch Auslaufen beschädigen.
  • Unverpackte Batterien nicht in einer Tasche tragen, in der sich auch Metallgegenstände befinden (Kurzschlussgefahr).
  • Nicht versuchen, nicht wiederaufladbare Batterien aufzuladen (sie könnten auslaufen oder zerplatzen).
  • Alte und neue Batterien nicht gemischt benutzen.
Zink-Kohle-BatterieAlkaline-BatterieLithium-BatterieWiederaufladbarer
Akku

Vorteile

  • niedriger Kaufpreis
  • relativ preiswert
  • geeignet für fast alle Einsatzbereiche
  • fast überall erhältlich
  • lange Lebensdauer
  • für spezielle Einsatzzwecke, Kameras, Messgeräte etc.
  • lange Lebensdauer
  • immer wieder aufladbar
  • langfristig am billigsten
  • umweltfreundlich

Nachteile

  • kurze Lebensdauer
  • langfristig teuer
  • gefährliche Schadstoffe
  • nicht aufladbar
  • stark schwankende Preise
  • nicht aufladbar
  • teuer
  • nicht leicht erhältlich
  • nicht aufladbar
  • teuer in der Anschaffung
  • Ladegerät benötigt

Dieser Test wurde vom Verein für Konsumenteninformation durchgeführt.

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