Klimaanlagen – was beachten?

Außentemperaturen jenseits der 35 Grad lassen die Temperaturen in den Häusern und Wohnungen in die Höhe schnellen – und auch nachts ist oft nicht mit großer Abkühlung zu rechnen. Abhilfe versprechen Klimageräte. Doch was können sie und worauf muss man achten?

Mobile Klimageräte

Mobile Klimageräte sind räumlich flexibel einsetzbar und bedürfen keiner Umbaumaßnahmen. Daher sind sie für WohnungsmieterInnen meist die erste Wahl. Sie sind günstiger in der Anschaffung (zwischen 200 und 1000 Euro), haben aber einen verhältnismäßig hohen Stromverbrauch. Eine Faustregel besagt, je günstiger das Gerät, desto höher der Stromverbrauch. Wenn Sie sich für ein mobiles Gerät entscheiden, lassen Sie sich beraten, welche Leistung für welche Quadratmeterzahl empfehlenswert ist und wie viel Energieaufwand im Verhältnis zur Kühlleistung erforderlich ist. 
Achtung: Da mobile Geräte in den sogenannten Luftverbund Ihrer Wohnung eingreifen, besteht die Gefahr einer CO₂-Vergiftung. Es ist dringend angeraten, mit dem Rauchfangkehrer Kontakt aufzunehmen. Dieser kann überprüfen, ob ein solches Gerät in Ihren vier Wänden gefahrlos betrieben werden kann. 

+ günstiger in der Anschaffung- hoher Stromverbrauch
+ keine Umbaumaßnahmen- Geräuschentwicklung durch Kompressor im Raum
- Gefahr einer CO₂-Vergiftung


Split-Klimageräte

Die teurere Alternative zu mobilen Geräten sind Split-Klimageräte. Diese bestehen aus zwei Komponenten. Ein Teil der Anlage wird an der Außenseite des Gebäudes angebracht, oftmals ist zur Installation auch ein Mauerdurchbruch für den Verbindungsschlauch notwendig. Bei Eigentumswohnungen und Reihenhaussiedlungen muss daher unbedingt die Hausverwaltung bzw. die Eigentümergemeinschaft gefragt werden, bei Mietwohnungen der Vermieter die Installation genehmigen.  Auch kann die Installation verwaltungsrechtliche Genehmigungen fordern, weshalb auch eine Rücksprache mit der Gemeinde (z. B. wegen NÖ Bauordnung) ratsam ist. 

+ geräuscharm im Raum- Umbauarbeiten
+ effizienter, bessere Kühlleistung- teurer in der Anschaffung

TIPP

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden – regelmäßige professionelle Wartung ist bei beiden notwendig, damit sich nicht Bakterien und Schimmel einnisten. Außerdem schmälern verschmutzte Filter die Leistung des Geräts. 

Umweltschonende Alternativen

In Zeiten der immer höher ansteigenden Temperaturen lohnt sich grundsätzlich die Überlegung, zu umweltfreundlicheren Maßnahmen als stromfressenden, klimaschädigenden Kühlgeräten zu greifen. 
Außenliegender Sonnenschutz, wie Jalousien, Rollläden, verhindert das Eindringen der Strahlungswärme in die Innenräume. In Kombination mit dem richtigen Lüftungsverhalten (spätabends, nachts, morgens) und einem Ventilator lassen sich die Innentemperaturen oft auf umweltschonende Art und Weise in einem erträglichen Ausmaß halten. Auch Pflanzen im Innenbereich sorgen für ein eigenes Mikroklima und können bei der Abkühlung helfen. 

Weitere Tipps und Infos unter energieberatung-noe.at

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Wohnrechtsberatung 

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Mo - Fr: 8- 16 Uhr
Tel.: +43 5 7171 23333 

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