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Workshops in der AK Young denk:Werkstatt

Unter welchen Bedingungen werden unsere Mobiltelefone hergestellt? Was passiert mit dem Müll, den wir jeden Tag produzieren? Warum werden Tausende Tonnen Nahrungsmittel vernichtet, während in vielen Teilen der Welt Hunger herrscht? Wie gehe ich richtig mit meinem ersten Einkommen um? Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden und ist es eigentlich Kinderarbeit, wenn ich mein Zimmer aufräumen muss?
Die AK Young denk:Werkstatt im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten (AK-Platz 1, 3100 St. Pölten) ist der ideale Ort um sich gemeinsam Gedanken zu den Themenbereichen Arbeit und Wirtschaft, Einkommen und Konsum sowie die das soziale Miteinander zu machen.
In 2,5-stündigen Workshops erarbeiten die Jugendlichen in Kleingruppen dabei selbstständig, teilweise am PC, Inhalte zu verschiedenen Themenkreisen und tauschen sich im Anschluss darüber untereinander aus. Geleitet werden die Workshops von geschulten Trainern und Trainerinnen, die den SchülerInnen jederzeit mit ihrem Know-How und hilfreichen Tipps zur Seite stehen. 
Die Workshops sind für Schulklassen ab der 8. Schulstufe konzipiert, für alle Schultypen geeignet und für Schulen kostenlos. Zur Terminvereinbarung nutzen sie bitte die Online-Buchung oder kontaktieren Sie uns persönlich per Mail an arbeitsweltundschule@aknoe.at oder telefonisch unter 05 7171-24034 Herrn Alexander Sommer, BA.

Folgende Workshops stehen Ihnen derzeit in der AK Young denk:Werkstatt zur Auswahl:

Arbeitsleben-Lebenswert?!

Arm trotz Arbeit und dazu noch krank und gestresst – Probleme unter denen immer mehr Arbeitnehmer/-innen in Österreich leiden. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten klagt, dass der Lohn nicht oder nur gerade so ausreicht. Besonders Frauen sind davon betroffen. Die Schüler/-innen beschäftigen sich mit Ungerechtigkeiten am Arbeitsplatz und erarbeiten Möglichkeiten, dem entgegen zu wirken. Eigene Erwartungen und Wünsche an ein Arbeitsleben werden reflektiert und diskutiert was gute Arbeit ist.

Kinderarbeit – Nein, Danke!?

Kinderarbeit ist ein weltweites Phänomen, das sich nicht nur auf Entwicklungsländer beschränkt. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO müssen weltweit rund 168 Millionen Kinder täglich arbeiten. Die Schüler/-innen beschäftigen sich im Workshop mit den Gründen für Kinderarbeit und den besonders ausbeuterischen Formen wie Sklaverei und Menschenhandel. Ferner behandeln sie die Folgen dieser Ausbeutung sowie Handlungsmöglichkeiten des/der Einzelnen.

Essen wir die Welt kaputt?

Unser Lebensmittelkonsum hat nicht nur Auswirkungen auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Darum stellen wir uns in diesem Workshop unter anderem folgenden Fragen: 
» Was hat unser Fleischkonsum mit der Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien zu tun? 
» Zu welchen Bedingungen müssen Menschen in Spanien arbeiten, damit wir Erdbeeren im Winter in den Geschäften haben? 
Die Schüler/-innen arbeiten selbstständig an diesen Fragen, reflektieren so ihre Ernährungsgewohnheiten und diskutieren mögliche Alternativen und Lösungsansätze.

Auskommen mit dem Einkommen

In Kleingruppen erstellen die Schüler/-innen unter Berücksichtigung verschiedenster familiärer und finanzieller Bedingungen ein Familienbudget. Sie lernen mit dem vorhandenen Einkommen auszukommen und auch unvorhergesehene finanzielle Belastungen zu meistern

Smartphone: Smarte Technik - smarte Ausbeutung

Jährlich werden mehr als 1 Milliarde Smartphones verkauft.  Weltweit gibt es über 7 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Doch woher kommen die Rohstoffe für das Wundergerät, wer arbeitet unter teils katastrophalen Bedingungen in den Minen und Produktionsstätten für unseren mobilen Wahn? Wie schafft es die Werbung uns ständig zum Kauf neuer Produkte zu verführen. Und was passiert eigentlich mit dem alten Mobilgerät, wenn wir es gegen ein Neues tauschen?

Ene mene meck, gehören "die" nicht weg? - Ein Rollenspiel zu Vorurteilen

Im Planspiel reisen die Schüler/-innen in ein fiktives Land und haben die Aufgabe die schwierige Situation im Land, wie Staatsschulden, Arbeitslosigkeit, Zuwanderung und Wohnungsnot, zu lösen. Sie schlüpfen dabei in verschiedene Rollen (Regierung, Behörde, Zeitung, Verein, jugendliche Zuwanderer). Den Verlauf und die Lösungsstrategien haben die Schüler/-innen selbst in der Hand.
Diskriminierung, Populismus und die Suche nach Sündenböcken ist oft der gewählte Lösungsansatz. 
Ziel des Workshops ist aufzuzeigen, wie Gesellschaft funktioniert und welche Einflussmöglichkeiten jede/-er hat, sowie ein Bewusstsein zu schaffen für den Wert der Demokratie.

Infoblatt (0,8MB)

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