Daheimbleiben von der Arbeit

Trotz Corona-Krise können Sie aus Angst vor einer Ansteckung nicht eigenmächtig daheimbleiben und nicht in die Arbeit gehen.

Es sei denn, Sie sind krank oder haben einen persönlichen Grund für eine Dienstverhinderung. Es gibt aber jetzt für Arztbesuche, Krankmeldungen und auch das Ausstellen von Rezepten andere Regelungen.

Wie melde ich mich krank, wenn ich nicht in die Arztpraxis kommen darf? 

Für Versicherte von ÖGK (ArbeiterInnen, Angestellte) und BVAEB (EisenbahnerInnen, BeamtInnen) ist die telefonische Krankmeldung bei ÄrztInnen mit Kassenvertrag möglich. Dabei sollte auch gleich das Ende der Krankmeldung vereinbart werden. Darüber hinaus ist auch Telemedizin möglich.

Zusätzlich besteht nun auch die Möglichkeit, Ihr Rezept elektronisch zu erhalten. Ihr Arzt kann das Rezept auch direkt an Ihre Apotheke übermitteln.

Achtung: Dies gilt nicht im Fall einer Quarantäne nach dem Epidemiegesetz. Da es sich dabei um keine Erkrankung handelt, ist eine Krankmeldung beim Arzt nicht erforderlich (ArbeitgeberIn muss lediglich informiert werden).

Darf ich aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus daheimbleiben?

Wenn Ihr Betrieb nicht unter Quarantäne steht und die Firma Sie nicht freigestellt hat, können Sie nur dann zuhause bleiben, wenn eine sehr konkrete Ansteckungsgefahr besteht. Dies könnte etwa dann der Fall sein, wenn sich KollegInnen oder Kunden angesteckt haben, mit denen Sie unmittelbar zu tun haben. Dass Sie in diesem Fall daheimbleiben, müssen Sie Ihrem Arbeitgeber aber sofort melden!

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